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Fragen zum Rothmaler

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Kraichgauer
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Re: Fragen zum Rothmaler

Beitrag von Kraichgauer » 21.07.2021, 21:46

Das Problem sind die vielen Autoren. Während manche (die ich teilweise kenne) ihre Manuskripte schon vor Jahren abgeliefert haben und diese teilweise schon wieder veraltet sind, liefern manche Autoren trotz vieler Versprechungen einfach nicht ab (oder sterben...).

Gruß michael

Habanero
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Re: Fragen zum Rothmaler

Beitrag von Habanero » 22.07.2021, 00:09

Das glaube ich schon. Aber es ist m.E. Sache des Verlags, erst eine definitive Ankündigung zu machen, wenn alles da ist. Und in dem anderen Beispiel mit dem Kornerup / Wanscher ist es lediglich eine Neuauflage ohne irgendwelche Änderungen und trotzdem so ein Theater.

Habe ich bei Fachbüchern schon zig mal erlebt. Es gibt aber Verlage, die anständig ankündigen. Da verschiebt sich mal was EIN Mal um ein paar Wochen, aber das war's dann.

Bei anderen Verlagen weisst Du schon im Vorhinein, dass die erste Ankündigung keinen Pfifferling wert ist und man i.d.R. mindestens 6-12 Monate dazurechnen kann. Und das z.B. bei Monografien für Pilze, die durchaus vergleichbar sind und auch oft von mehreren Autoren bearbeitet werden.

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botanix
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Re: Fragen zum Rothmaler

Beitrag von botanix » 29.08.2021, 21:45

Hallo,
leider ist das Erscheinungsdatum des Rothmaler schon wieder verschoben worden, nun auf den 11. Oktober 2021. Die machen es echt spannend.
https://www.springer.com/de/book/9783662610107
Gruß
Peter
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Habanero
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Re: Fragen zum Rothmaler

Beitrag von Habanero » 29.08.2021, 21:52

Warum nur habe ich das gewusst? Naja, die Saison ist eh größtenteils durch. Schau mer mal, ob die das bis zum Frühjahr wenigstens hinkriegen. Auch das glaube ich erst, wenn ich das Buch bis März in der Hand halte :-(

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Re: Fragen zum Rothmaler

Beitrag von botanix » 26.09.2021, 21:40

Hallo,

es gibt ein update zum Rothmaler Erscheinungstermin: 26. November 2021
https://www.springer.com/de/book/9783662610107
Steht schon ein paar Tage so auf der Springer-Homepage.
April, Juni, Juli, August, September, Oktober, November ... 2022, 2023 :cry:

Gruß
Peter
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Re: Fragen zum Rothmaler

Beitrag von Kraichgauer » 04.10.2021, 20:36

Könnte vielleicht sogar klappen. Habe am Wochenende unter der Hand erzählt bekommen, dass die Manuskripte tatsächlich fertig sind. Das Problem liegt wohl daran, dass man einen nicht sonderlich guten Verlag zum Setzen beauftragt hat, und der jetzt ständig neue Fehler produziert. Der Korrekturaufwand muss wohl sehr groß sein.

Gruß Michael

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Re: Fragen zum Rothmaler

Beitrag von jake001 » 05.10.2021, 07:27

Zum setzen? Muss da noch jemand die Metalllettern auf die Schiene stecken?
Wird sowas nicht als Latex bgeliefert oder wenigstens als Word, wo geklärt ist, was Überschriften sind und wie der Text sonst formattiert sein sollte?

gbeh9
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Re: Fragen zum Rothmaler

Beitrag von gbeh9 » 05.10.2021, 07:46

Auch in InDesign sind Satz und Layout solcher Texte bestimmt ziemlich komplex. Schon in diesem kurzen Beitrag sind ja ein paar Stellen korrekturbedürftig ;)

jake001
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Re: Fragen zum Rothmaler

Beitrag von jake001 » 05.10.2021, 09:38

Ja gut, das sind meine Rechtschreib und Tippfehler. Aber grade damit sollte der Verlag ja nichts mehr zu tun haben. Der sollte die Texte einfach nur noch übernehmen müssen. Und eigentlich würde ich als Verlag eben auch erwarten, dass die Überschriften als solche formatiert sind. Ob das jetzt fett und 14pt ist oder kursiv und 16pt liesse sich dann mit zwei Zeilen für das ganze Dokument ändern.
Aber ich war ja auch mitten in den 2015er Jahren äusserst erstaunt darüber, dass Journals ihre Manuskripte in Word haben wollten. Bis ich dann auch mal dahinter gestiegen bin, dass viele von den weniger grossen Journals zu einem gut grossen Teil nur semi-profesionell geführt werden. Da gibt es eben keinen an der Spitze, der sich damit auskennt, weil dort ein Naturwissenschaftler sitzt, der irgendwann mal im Labor war, dann in der Verwaltung sitzt und das jetzt als Hobby resp wegen des Prestiges macht. Und da der die Schnittstelle ist und auch auf wohlwollende Zuarbeit von den Laboräffchen angewiesen ist, von denen man gleich gar keine Markup-Kenntnisse erwarten kann, ist der externe Dienstleister dann der Arsch, der das ausbaden muss. Und wenn der an jedem zweiten Absatz manuell etwas ändern muss, dann geschehen natürlich Fehler.

Vielleicht ist es ja bei solche einem Buch auch nicht viel anders, zumal ja sicher doch ein gewisser Kostendruck dahinter steht.

Kraichgauer
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Re: Fragen zum Rothmaler

Beitrag von Kraichgauer » 14.10.2021, 11:36

Das ist schon eine naive Sicht. Ich habe schon viele Bücher herausgegeben, geschrieben und selber gesetzt. 90 % der Autoren haben Defizite beim Deutsch, geschweige denn können Korrekturlesen. Der richtige Aufwand fängt erst an, wenn man mal als "Setzer" so ein Manuskript bekommt. Und wenn man bei den Fachtexten dann als Setzer nicht topfit ist, dann kommt halt Mist raus.
(Noch schlimmer wird es dann, wenn man auch noch einen eitlen Autor hat, der beleidigt ist, wenn man seine Texte in vernünftige Form bringt. Auch das kommt häufig vor.)

Gruß Michael

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