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[Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

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SomehowGeekyPolyglot
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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von SomehowGeekyPolyglot » 19.11.2018, 20:20

Jule hat geschrieben:
19.11.2018, 19:58
Hallo Geeky,

also ich glaube dass so wie Du Dein Lerntagebuch aufbaust herzlich wenig bei Dir selber hängen bleiben wird.
Hallo Jule,
ich bin mir durchaus bewusst, dass "meine" Methode etwas unkonventionell ist.

Wenn ich trotzdem was dazu sagen kann...
es gibt Leute, die z.B. Fremdsprachen ausschließlich durch "immersion and exposure" erlernen. D.h. dadurch, dass sie sich mit einer bestimmten Sprache beschäftigen, ohne aktiv etwas auswendig zu lernen oder Karteikarten zu verwenden.

Das ist zwar nicht der gleiche Weg, den Babies und Kinder gegangen sind. Aber es gibt trotzdem gewisse Parallelen. Auch z.B. ich bin jemand, der an sich über sich selbst sagen kann, dass er persönlich (als Erwachsener) auf diese Weise - langfristig - weiter gekommen ist, als durch das Auswendiglernen mit Karteikarten, wo danach das Meiste (oder vieles zumindest) vergessen wurde.

Und ich hab mich eigentlich in den letzten paar Monaten schon auf die gleiche Weise mit den Pflanzen beschäftigt, nur eben (weitgehend) ohne Notizen. Ganz am Anfang war es extrem schwer, weil ich fast nichts wusste, auf dem ich aufbauen hätte können. Ja, manche Pflanzen habe ich als Kind schon kennengelernt, aber das waren die "üblichen Verdächtigen" wie der Löwenzahn und so weiter :).

Nachdem ich mich aber länger mit der Pflanzenbestimmung beschäftigt hatte (darüber nachlesen, etc., ohne auswendiglernen), konnte ich persönlich den gleichen Effekt erfahren, wie z.B. bei Spanisch und Swahili (Suaheli, Kisuaheli). Nämlich dass mit der Zeit, obwohl am Anfang nur eine geringe "Darauf-Aufbau-Basis" vorhanden war, immer wieder etwas, schon fast, automatisch, hängengeblieben ist...

Jule hat geschrieben:
19.11.2018, 19:58
Die Grundfrage die sich mir stellt ist erstmal, wie tief willst Du einsteigen oder was willst Du erreichen? Möchtest Du ein paar wenige Wildpflanzen die Dich umgeben erlernen., vll auch ein paar Zierpflanzen, wie man sie bestimmt und welche Merkmale sie haben Oder doch eher Allgemeines Wissen wie Anwendung und Geschichte dieser.
Also der Schwerpunkt liegt bei mir auf den Wildpflanzen. Und zwar deshalb: einerseits sind das die, welche mich persönlich am Meisten interessieren. Anders als jene Gartenpflanzen/Zierpflanzen/etc., die (wegen Züchtungen/etc.) in der - wie euch ja bekannt - üblichen Ausdrucksweise als "Bastarde" bezeichnet werden.

Es hat also etwas mit dem Aspekt der besonders starken Naturbezogenheit dieser Pflanzen zu tun. Und einen zweiten Grund gibt es auch, obwohl ich selbst ein reiner "Stadtmensch" bin, der keine "Survival"-Aktivitäten betreibt. Dieser ist, dass ich gerne, für den Fall dass es doch einmal notwendig wäre, essbare von nicht essbaren Pflanzen unterscheiden können möchte. Ähnlich wie es z.B. auch Sinn macht, etwas über erste Hilfe und andere Fähigkeiten zu wissen (sowie sie praktisch geübt zu haben). Für diesen zweiten Aspekt ist es für mich aber nicht völlig "belanglos", zumindest ein wenig auch über Zierpflanzen zu wissen. Denn manchmal wachsen diese ja auch in freier Natur, z.B. in Pärken.

Beste Grüße,
Somehow Geeky Polyglot

Manfrid
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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von Manfrid » 19.11.2018, 20:34

Jule hat geschrieben:
19.11.2018, 19:58
Ich werd aus der Vorgehensweise nicht schlau.
Na, da ist doch auch ein großer volkspädagogischer Impuls zu spüren bei 'Geeky', Jule!

SomehowGeekyPolyglot
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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von SomehowGeekyPolyglot » 29.11.2018, 20:23

Seit dem letzten Mal habe ich nachgelernt, mich konsequent immer kurz zu fassen.
Das neue Tagebuch ist jetzt hier zu finden:
[Sort of a log] Botany - English, German, and other languages

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