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Thomas0402
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Beitrag von Thomas0402 » 06.06.2007, 12:42

Hallo,

mich würde mal interessieren woher ihr kommt (Bundesland) und wie alt ihr seid.
Habe bisher leider feststellen müssen, dass die meisten Botaniker eher älteren Baujahres sind, weil sich jüngere in den seltensten Fällen mit Botanik beschäftigen. Lass mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen und fang gleich mal mit meiner Wenigkeit an.

Alter: 23
Wohnort: Brandenburg

Mit freundlichen Grüßen,
Thomas

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Jule
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Beitrag von Jule » 06.06.2007, 12:51

Hi!

Ich bin momentan 21 Jahre alt und komme eigentlich aus Schleswig-Holstein von der schönen Ostseeküste. Im Zuge meines Biologiestudiums bin ich seit Herbst 2008 in Hannover. Vorraussichtlicher Abschluss dort Sommer 2011.
Seit ich 7 Jahre bin beschäftige ich mich schon mit Blütenpflanzen. Später sind dann noch die Pilze und die Phytoparasiten hinzugekommen.
Mittlerweile habe ich mich bei den Pilzen auf die Gattung Risspilze (Inocybe) spezialisiert.
Seit geraumer Zeit bin ich nun Admin dieses Forums und sorge dafür, dass der Spam wegbleibt, und jegliche Probleme und Anregungen recht schnell erledigt werden;)

lg Jule

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Echium
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Re: Woher und Wie alt?

Beitrag von Echium » 06.06.2007, 13:19

Thomas0402 hat geschrieben:Habe bisher leider feststellen müssen, dass die meisten Botaniker eher älteren Baujahres sind, weil sich jüngere in den seltensten Fällen mit Botanik beschäftigen. Lass mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen und fang gleich mal mit meiner Wenigkeit an.
Das kann ich dir bestätigen. In der Basler Botanischen Gesellschaft bin ich mit 40 Jahren einer der Jüngsten (bei immerhin 650 Mitgliedern).

Aber schön zu wissen dass sich noch junge Leute wie du oder Jule für Botanik interessieren und ihr Leben nicht vor dem Fernseher oder an Partys verbringen wollen! Wobei man auf Feste aber nicht verzichten sollte... :wink:

Gruss Andy

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botanix
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Beitrag von botanix » 06.06.2007, 14:20

Hallo,

der botanix wohnt in Gießen (Mittelhessen) und ist Ende 47.
Wenn man so mit Hobbybotanikern zusammen ist (Floristentag, Vereinstagungen etc) stellt man leider oft fest, das man einer der Jüngeren ist :wink:
Die ganz Jungen scheinen anderes im Kopf zu haben.
Kenne dann noch ein paar Fachbotaniker, bei denen läuft in der Freizeit halt anderes. So läuft man dann alleine durch die Gegend.
Früher gabs bei der VHS Bestimmungskurse - schon lange nicht mehr.
Woran liegts - keine Lehrer oder keine Schüler ??

Hilfe wir sterben aus, ein Rote Liste Neuzugang

:cry: botanix
alte Botanikerweisheit: man sieht nur was man kennt

niXda

Beitrag von niXda » 06.06.2007, 18:41

Wie botanix schon sagt Gießen liegt in Mittelhessen und die Fachleute sind oft älteren Semesters. So kann ich mich mit ebenfalls 40ig Lenzen zu den jüngeren Jüngern zählen :-)!
In unserem Botanischen Garten habe ich aber auch schon Kinder mit Kosmos-Pflanzenführer gesehen die vielleicht gerade mal 10 Jahre alt waren...durch die Terraristik bin ich in diesem Alter auch auf Botanik ein- bzw. umgestiegen.

Gregor
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Beitrag von Gregor » 07.06.2007, 14:16

Hallo,

dass ich momentan in Kiel wohnhaft bin, kann man ja meinem Profil entnehmen. Und auch ich bin mit 40 Jahren wohl so ziemlich das jüngste Mitglied in der hiesigen AG Geobotanik in Schleswig-Holstein und Hamburg e. V. (dazu gehöre ich allerdings bereits seit 1994). Ja, diese Nachwuchssorgen haben praktisch alle botanischen Vereine – liegt vielleicht aber auch ein bisschen an der jeweiligen Außenrepräsentation. Diese Nachwuchssorgen hat es in botanischen Vereinen aber immer schon gegeben (weiß ich aus Gesprächen mit sehr alten und alten Mitgliedern), sie sind nicht etwa erst in neuerer Zeit aufgetreten. Man sollte die Schuld also nicht vorschnell auf die Moderne schieben. Offensichtlich interessiert sich nur ein gewisser Bruchteil der Menschheit für Botanik.
Ich habe schon als Sechsjähriger angefangen mich mit Pflanzen oder überhaupt mit Organismen zu befassen (damals freilich noch nicht professionell – aber das kann man ja auch nicht ernsthaft erwarten). Ich bin schon ein Schleswig-Holsteiner, allerdings nicht in Kiel, sondern in Husum geboren (die Theodor Storm-Stadt an der Westküste Schleswig-Holsteins). Ich habe auch keineswegs immer in Kiel gelebt. Skandinavien (Dänemark, z. B. die Ostseeinsel Møn, Norwegen und Schweden), einige Inseln (Mallorca, Menorca, Korsika, Teneriffa) und die österreichischen, italienischen und schweizerischen Alpen konnte ich im Laufe meines Lebens schon aus eigener Anschauung kennenlernen, gerade auch in botanischer Hinsicht. Solche Horizonterweiterungen sind ja auch immer sehr nützlich. Andererseits bemühe ich mich aber auch um Zusammenarbeit, die lokale und regionale heimatliche Flora betreffend. Das geht bis hinunter zur Kartierung des Kreises Plön (Nord-Teil) und beschränkt sich keineswegs nur auf Fachkräfte, sondern beinhaltet ganz bewusst auch interessierte Laien.

Hier noch einmal ein Link zum hiesigen Verein:

http://www.ecology.uni-kiel.de/geobot/

Und hier noch einmal ein Link zu meiner Homepage am Ökologie-Zentrum auf der man auch meine bisherigen Veröffentlichungen einsehen kann:

http://www.ecology.uni-kiel.de/ecology/ ... Geobotanik

Leider wird Botanik, gerade "klassische" Botanik (Morphologie, Anatomie, Geobotanik) auch kaum noch gefördert. Das geht heutzutage alles an Molekularbiologen, Genetiker und vielleicht noch Mikrobiologen. Die Unis haben immer weniger Geld und kürzen entsprechend Stellen und Gelder. Das verbessert das "klassische" Wissen um die Botanik natürlich auch nicht gerade. Die Politik fordert dazu von den Unis noch weitere Einsparungen, obwohl diese ohnehin schon seit langer Zeit chronisch unterfinanziert sind. Auch das trägt natürlich nicht zur Verbesserung der Situation bei.

Das Altersproblen der botanischen Vereine macht sich auch an anderer Stelle bereits empfindlich bemerkbar. So weiß ich, dass die Herausgeber des Rothmaler klagen, dass ihnen langsam die Bearbeiter von Spezialgruppen wegsterben.

Soviel dazu.

Schöne Grüße

Gregor

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Hegau
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Beitrag von Hegau » 08.06.2007, 21:47

botanix hat geschrieben: Früher gabs bei der VHS Bestimmungskurse - schon lange nicht mehr.
Woran liegts - keine Lehrer oder keine Schüler ??
:cry: botanix
Sali mitenand!
Ich wollte schon verschiedene Kurse bei der Volkshochschule anbieten, kamen aber nie zustande (max. 1-2 Interessenten). Wenn man das VHS-blatt anschaut gibt es kaum naturwissenschaftliches, aber die Esoterik boomt!
Irgendwas läuft da in der heutigen Welt schief!

Wollte auch schon meine Freizeit für Schüler-Projekttage opfern (ähnlich Tag der Artenvielfalt), auch das kam mangels Interesse der Schüler nicht zustande.

Gruß Thomas

PS: Bin 37, natürlich der jüngste im Botanischen Zirkel, gebürtiger Singener (Hegauer) und wohne in Konstanz am Bodensee.
Zuletzt geändert von Hegau am 08.06.2007, 22:28, insgesamt 4-mal geändert.

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Hegau
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Beitrag von Hegau » 08.06.2007, 22:03

Gregor hat geschrieben: Leider wird Botanik, gerade "klassische" Botanik (Morphologie, Anatomie, Geobotanik) auch kaum noch gefördert. Das geht heutzutage alles an Molekularbiologen, Genetiker und vielleicht noch Mikrobiologen. Die Unis haben immer weniger Geld und kürzen entsprechend Stellen und Gelder. Das verbessert das "klassische" Wissen um die Botanik natürlich auch nicht gerade. Die Politik fordert dazu von den Unis noch weitere Einsparungen, obwohl diese ohnehin schon seit langer Zeit chronisch unterfinanziert sind. Auch das trägt natürlich nicht zur Verbesserung der Situation bei.

Ich habe bewusst Genetik und Molekularbiologie studiert und auch im Bereich Pflanzliche Gentechnik/Biochemie promoviert, weil alle Welt prophezeite, es gäbe im klassischen Bereich keine Jobs.
Das Gegenteil war der Fall:
Dadurch, dass ich mich während des Studiums als Hobby immer mit dem Bestimmen von Pflanzen und Käfern intensiv befasst habe, arbeite ich heute in einem Büro für Landschaftsökologie (Pflanzenkartierung, Bodenfallenuntersuchungen von Läufkäfern); während es keine Jobs in der "Modernen Biologie" gab (zumindest nicht in Europa).

Falls einer mehr über mich wissen möchte:
http://www.tkgoetz.homepage.t-online.de/person.html

Auch hier an der Konstanzer Uni stirbt die klassische Biologie weg: von 4 Akademischen Ratsstellen zu meiner Studienzeit (Pflanzenbestimmung, Tierbestimmung, Botanischer Garten, Zoologische Lehrsammlung) bleibt nächstes Jahr wohl noch eine übrig! (wahrscheinlich hat man nur so Chancen als "Elite-Uni"; und das trotz Einführung von Studiengebühren).

Gruß Thomas
Zuletzt geändert von Hegau am 08.06.2007, 22:29, insgesamt 1-mal geändert.

Botanica
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Harry

Beitrag von Botanica » 08.06.2007, 22:18

Hallo zusammen,

ich bin Harry, von der Ausbildung her Diplom-Mineraloge und Geologe, wohne zwichen Köln und Bonn, und zähle mit meinen 47 Jahren auch nicht mehr zu den Jüngsten.

Für Pflanzen habe ich mich erst interessiert als ich ca 30 war. Ich bin ca 15 Jahre mit dem "Was blüht denn da?" unter dem arm herumgelaufen und habe mich immer gefreut, wenn ich etwas Neues gefunden habe.

das Hobby habe ich nie so richtig intensivieren können, weil ich

a) das Forum nicht kannte :lol:
b) es keine Bestimmungskurse gab


Erst im Herbst letzten Jahres bin ich auf Kurse der Biostation Bonn gestoßen, wo ich seitdem mehrere Kurse besuche

Pflanzenbestimmung scheint irgendwie out zu sein, denn ich kenne 2 Diplom-Biologen, die können die DNS vor und zurück beten, haben aber von Pflanzen noch weniger Ahnung als ich

Auch werden bei uns im Gegensatz zum Süddeutschen botanische Exkursionen sehr selten angeboten. Beim googeln könnte man richtig neidisch werden.

Hallo Hegau :
wenn Du mal eine Exkursion im Hegau anbieten solltest, hast du Deinen ersten Kunden schon gefunden, ich komme umgehend aus Köln angereist


Herzliche Grüße an alle


Harry
Ich denke, also bin ich

wildpret
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Beitrag von wildpret » 30.06.2007, 22:31

Tja, da gehöre ich mit meinen 27 Jahren ja zu den jüngsten hier.

Gruß

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Squirrel
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Beitrag von Squirrel » 03.07.2007, 16:17

hey,

schöne Idee mit der Vorstellung.
ich zähle mittlerweile 41 Lenze und bin ein schleswig-holsteinisches Urgestein.

wie immer: Nordlichtgrüße

Frank
Genieße Dein Leben ständig - Du bist länger tot als lebendig! (Autor unbekannt)

Karin
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Beitrag von Karin » 05.07.2007, 09:42

Du meine Güte, kann ich mich da in euer Forum überhaupt reintrauen? :?
Ich habe weder Botanik studiert, noch bin ich Gärtnerin oder Floristin oder sonstwas...., aber ich liebe Pflanzen, male und fotografiere sie sehr gerne :)
Wie man aus meinem Profil sieht, wohne ich in Italien, genauer gesagt in Südtirol, in der Nähe des Kalterer Sees, bin 53 Jahre alt und diese Seite habe ich gefunden, als ich bei Google nach einer Pflanzenbestimmung suchte :D Es freut mich, dass ich bei meiner ersten Frage zu einer Pflanze, die ich noch nie gesehen hatte, schon eine positive Antwort erhielt :D

Liebe Grüße,
Karin
(als kleinen Gruß diese Nigella damascena)
Dateianhänge
IMG_7032.jpg
IMG_7032.jpg (31.23 KiB) 13924 mal betrachtet

Daray
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Registriert: 19.06.2007, 10:32

Beitrag von Daray » 05.07.2007, 12:03

Ich hab mich auch hier reingetraut^^
Bin auch keine Studierte Botanikerin, Gärtnerin oder Floristin. sondern Erzieherin.
Allerdings interessier ich mich schon so lange ich denken kann für Pflanzen (auch für deren Heilwirkungen und volkstümliches Wissen über Pflanzen).
Ich bin 33 Jahre alt und komme ursprünglich aus dem Sauerland. Momentan lebe ich allerdings in Baden- Württemberg.
LG
Daray

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Fidel
Beiträge: 63
Registriert: 13.05.2007, 15:18

Beitrag von Fidel » 05.07.2007, 19:26

Na gut, dann will ich mich auch endlich vorstellen:
Mein richtiger Name ist Fidel Alejandro Castro Ruz und ich wurde am 13. August 1926 in Biran bei Mayari geboren. Bin somit schon ein recht alter Sack und jeder rechnet ständig mit meinem Ableben. Seit 1959 bin ich Regierungschef von Cuba und seit 1976 auch Staatspräsident. In psychiatrischer Behandlung befinde ich mich seit Mitte der 1990er Jahre, allerdings hier in Deutschland (obwohl das Gesundheitssystem in Cuba wesentlich besser ist). Meine Ärzte behaupten ständig, ich sei ein ehemaliger Gärtnermeister (so ein Unsinn !) der Mitte der 1990er Jahre einmal heftig mit dem Schädel auf einen Felsbrocken im von mir angelegten Steingarten gefallen ist. Ich weiß natürlich, dass das Ganze eine hinterlistige Verschwörung des US-Geheimdienstes darstellt ! Man versucht mich hier als Gärtnermeister „kalt zu stellen“ während in Cuba ein Doppelgänger von mir sein Unwesen treibt. Ich muss jetzt leider Schluss machen…..Die verdammten Wärter…..Nein, lasst doch…………………..
Con un cordial saludo, Fidel !

niXda

Beitrag von niXda » 05.07.2007, 20:09

Klasse Fidel!!! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Zuletzt geändert von niXda am 17.05.2015, 13:41, insgesamt 2-mal geändert.

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