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gummierte Papierstreifen

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blumentopf
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gummierte Papierstreifen

Beitrag von blumentopf » 13.08.2009, 14:12

Hallo,
im Rahmen meines Studiums bin ich dabei ein Herbarium zu erstellen! Nachdem ich jetzt fast alle Pflanzen gesammelt habe bin ich jetzt auf der Suche nach gummierten Papierstreifen um die Pflanzen zu befestigen! Wo kann ich denn diese bekommen oder habt ihr eine bessere Idee?
Habt ihr Tipps, wo ich am besten ein Fotoalbum (mehr als 100 Seiten) bekomme? Bieten sich schwarze oder weiße Seiten besser an?


Danke für ihre Hilfe

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botanix
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Re: gummierte Papierstreifen

Beitrag von botanix » 13.08.2009, 15:28

Hallo,
für gummierte Papierstreifen (Rollen) kenne ich leider auch keine Bezugsquelle. Habe mir vor Jahren mal einen Pack A2 (!) gummiertes Papier für Druckereien gekauft. Vielleicht bekommst du in einer Druckerei etwas ab. Die Papierqualität (zumindest meine) ist fast noch dünner als Kopierpapier. Die Gummierung eher schwach, hält aber. Lässt sich gut mit einer Schneidemaschine in Streifen schneiden. Tesafilm verbietet sich, die Pflanzen müssen zur Begutachtung notfalls wieder abgelöst werden können.
Weitere Möglichkeit wäre im Herbarium der UNI nach Klebestreifen / Bezugsquellen zu fragen.
Die Pflanzenbelege werden üblicherweise auf weißes Papier / Karton geklebt.
Fotoalbum ist meines Erachtens etwas klein im Format und hat als weiteren Nachteil die unveränderbare Blattreihenfolge. Bei weiteren Belegen kannst du diese nicht an passender Stelle einfügen.
Üblicherweise sind Herbarien "Loseblattsammlungen", die nach Familie, Gattung, Art geordnet werden. (Oder alphabetisch).

Gruß

Peter
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jake001
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Re: gummierte Papierstreifen

Beitrag von jake001 » 13.02.2017, 09:17

Eine Mumie wieder ausgegraben ... aber da drängt sich mir schon noch eine Relativierung auf.
botanix hat geschrieben:
13.08.2009, 15:28
[...]Tesafilm verbietet sich, die Pflanzen müssen zur Begutachtung notfalls wieder abgelöst werden können.[...]
Besonders, wenn Leute ihr Interesse an der Botanik gerade erst entdecken, ist es für den Wissenszuwachs erst einmal günstiger, überhaupt etwas zu sammeln, anstatt hochprofessionell zu arbeiten.
Ich war beeindruckt, wie schnell die Teilnehmer einer Exkursion gelernt haben, binnen 5 Tagen 100 Pflanzen sicher anzusprechen. Die meisten haben sich die frischen Pflanzen(-teile) genommen, sie frisch in ein Notizbuch gelegt und mit Tesa fixiert. Das Ergebnis ist natürlich nicht perfekt einige Verfärbungen würden sich durch schnelles, schonendes Trocknen bei 50 °C in der Presse vermeiden lassen. Aber "haben" ist besser als "hätte".

Ich selbst habe mich von Herbarien weitestgehend verabschiedet, weil teilweise eben erst Giftkonservierung die Belege wirklich schützt. Kein Interesse, das privat vorzuhalten. Mit Fotos kann man schon sehr viel machen, die lassen sind meist auch farbtreuer. Und solange man die Belege nicht für molekulargenetische Forschung braucht, stehen Aufwand und nutzen imho in keinem Zusammenhang.

Nur bitte keine geschützten Pflanzen einfach ausreißen, erst bestimmen, dann ggf pflücken. Auch bei ungeschützten nur aus Populationen, die es vertragen.

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