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Streuobstwiese

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nobbygard
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Streuobstwiese

Beitrag von nobbygard » 25.02.2009, 17:11

In meiner Vorstellung im Gästebuch habe ich ja erzählt, dass wir eine Streuobstwiese planen. Im Moment beschäftige ich mich sehr mit Wildobstsorten, die wir in den Knicks und den Feldgehölzen um unser Grundstück herum, pflanzen können. Krete, Felsenbirne, Mirabelle, Haselnuss...

Da ich noch im Anfangsstadium der Planung bin, eigentlich ist es noch mehr eine Ideensammlung, würde ich mich riesig über Anregungen und Vorschläge freuen. Interessante Links zu Seiten mit Informationen über solche Pflanzen, Bezugsquellen und Gleichgesinnte sind natürlich ebenso willkommen!

Hier ist mal ein Bild von dem Gelände wie es vor ein paar Tagen aussah (Ausschnitt):

Bild

Nobby

fransiska91
Beiträge: 13
Registriert: 01.02.2014, 16:00

Re: Streuobstwiese

Beitrag von fransiska91 » 25.03.2014, 10:58

Hallo Nobbygard,

da hast du eine schöne Wiese gefunden. Die Stromleistung mag die Idylle vielleicht ein wenig stören, aber ich vermute mal, dass dafür der Preis umso attraktiver gewesen ist.

Ich finde es gut, dass du dir ausreichend Zeit für die Planung nimmst. Mach das ruhig, immerhin kannst du es so schaffen, ein echtes Habitat zu erschaffen, in dem sich nicht nur Insekten, sondern auch viele andere Tiere wohlfühlen. Gerade so tief in der Natur gelegen, können Streuobstwiesen ungemein viele Tiere anziehen - ich beneide dich richtig.

Beim Bepflanzen solltest du bedenken, dass nachhaltige / fortlaufende Kosten entstehen, weil du einen Beitrag an die zuständige Berufsgenossenschaft abzuführen hast. Viele Wiesenbesitzer verdrängen dies gerne, doch letztlich ist es nur eine Frage, bis die vor der Türe stehen - und wer zu lange wartet, muss womöglich sogar nachzahlen. Allerdings besteht die Möglichkeit, sich das ganze gut zu finanzieren. Nicht nur Obsthändler, sondern beispielsweise auch Saftproduzenten nehmen Bio-Äpfel und anderes Obst zu durchaus fairen Preisen ab. Wer keine eigene Saftpresse besitzt, kann sich dann solch ein Saftkonzentrag kaufen, ich mach das gelegentlich: https://www.ratiodrink.de/produkte/kirsche/ - wobei es natürlich sinnvoll ist, das allerbeste Obst selbst zu behalten, da es für die Saftpresse viel zu schade ist.

Dass es empfehlenswert ist, überwiegend auf alte und heimische Obstsorten zu setzen, werde ich dir wohl kaum sagen müssen. Daher lass ich diesen Satz einfach mal als dezenten Hinweis stehen ;-)

Deine Fransi

PeterH
Beiträge: 673
Registriert: 15.08.2007, 11:32

Re: Streuobstwiese

Beitrag von PeterH » 27.03.2014, 10:49

fransiska91 hat geschrieben: ..
Beim Bepflanzen solltest du bedenken, dass nachhaltige / fortlaufende Kosten entstehen, weil du einen Beitrag an die zuständige Berufsgenossenschaft abzuführen hast. Viele Wiesenbesitzer verdrängen dies gerne, doch letztlich ist es nur eine Frage, bis die vor der Türe stehen - und wer zu lange wartet, muss womöglich sogar nachzahlen.
...
Moin Fransi,
kannst Du diesen Punkt "Beiträge an die zuständige Berufsgenossenschaft" mal ein wenig ausführlicher erläutern?

Mir ist da derzeit überhaupt nicht klar, was da bei der Anlage einer Streuobstwiese in der Hinsicht für Kosten anfallen sollen ...


Schönen Gruß

Peter

fransiska91
Beiträge: 13
Registriert: 01.02.2014, 16:00

Re: Streuobstwiese

Beitrag von fransiska91 » 02.04.2014, 14:04

Hi Peter,

naja, eines Tages steht ein netter Mann von der BG vor der Tür und will sich die Wiese ansehen, um dann festsetzen zu können, wie hoch der Beitrag bemessen ist. Manche Leute erhalten nur Post und müssen die Angaben selbst machen.

Ärgerlich ist, dass viele Wiesenbesitzer ihr Obst nur für den Eigenverzehr anbauen möchten. Aus meinem Umfeld habe ich erfahren, dass es hier auch ganz auf den Sachbearbeiter ankommt. Einige kommen als Privatpersonen durch und brauchen keinen Beitrag zahlen, andere dürfen abdrücken. Es reicht schon, wenn man nur ganz kleine Mengen verkaufen möchte - was ja viele möchten, um beispielsweise ihre Grundsteuer abzudecken. Aber genau dann wird es teuer, selbst wenn nur ein paar Bäume bewirtschaftet werden, wird gleich ein stattlicher Betrag fällig. Ich meinem Fall entrichte etwas mehr als 360 Euro pro Jahr. Alles Diskutieren hat nichts geholfen, jetzt zahl ich halt. Sicherlich ist dies nicht die Antwort, die alle hören möchten. Aber leider können diese Menschen von der BG wirklich hartnäckig sein :-(

Viele Grüße!

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