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[Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

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Anagallis
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Re: Efeu Teil 2

Beitrag von Anagallis » 18.11.2018, 11:14

Um ein paar Deiner Fragen zu beantworten:

Das Forum wird von Mitgliedern frequentiert, die konkrete Bestimmungsanfragen haben und ansonsten kaum mitlesen. Dann gibt es stille Mitleser, über die wir nichts wissen. Die aktiven Mitglieder, die oft Anfragen beantworten, zum Teil aber auch selbst welche stellen, sind in der Regel an Botanik oder zumindest an Einzelfragen auf fachlich einwandfreiem bis wissenschaftlichen Niveau interessiert. (Das sind meine persönlichen Eindrücke.) Jeden Beitrag mit Anrede und Gruß zu versehen ist optional. Ein Dankeschön für eine erfolgte Bestimmung liest jeder gerne. Beiträge regelmäßig mit Grinsies zu verunzieren ist eher keine gute Idee: Das macht nur das Lesen schwerer. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)

Zum Beitragsumfang: Man kann natürlich in die Beiträge schreiben, was man will, aber in den Bestimmungsforen für Wild- und Zierpflanzen, Moose oder Pilze ist es empfehlenswert, die Beiträge knapp und sachlich zu halten wie möglich: alle relevanten Informationen aber keine Romane. Der Grund ist einfach: Je mehr Text, desto die geringer die Wahrscheinlichkeit, daß er gelesen wird. Oft wird sogar nur auf die Bilder geguckt und der Text überhaupt nicht gelesen. In der Funktion als Moderator muß ich konstatieren, daß ich mit der bisherigen Schreibgeschwindigkeit nicht mitkomme. Eine halbe Stunde Texte pro Tag zu lesen, kann ich nicht leisten, dazu fehlt einfach die Zeit.

Zur Hortensie: Das ist nicht "vielleicht" eine Hortensie sondern sicher. Fraglich ist lediglich die Art oder Sorte.
SomehowGeekyPolyglot hat geschrieben:
17.11.2018, 23:16
Wegen der - möglicherweise - geringfügig unterschiedlichen Blattform trifft am Ehesten einer von drei Gründen zu:
- sie ist gar nicht wirklich unterschiedlich, sondern es hat nur für mich so ausgesehen (sofern das wirklich so war, dann war es eben so...)
- es ist deshalb so, weil die beiden Efeu-Arten, oder eine dritte möglicherweise vorhandene, geringfügig unterschiedliche Blätter hätten
- die Blattform hat sich geringfügig durch Außenwirkung verändert. Damit meine ich etwas, das nichts mit der Persönlichkeit der Pflanze selbst zu tun hat, sondern eben nur etwas, das von außerhalb der Pflanze auf sie gewirkt hätte.
Die Blätter der juvenilen Form des Efeus sehen anders aus als die der adulten, fertilen Form. Hedera hibernica kenne ich nur aus Irland; über Verwendung und Verbreitung in D/A/CH kann ich nichts sagen.

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Anagallis
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Re: Der Lattich und die Ilex

Beitrag von Anagallis » 18.11.2018, 11:48

SomehowGeekyPolyglot hat geschrieben:
17.11.2018, 23:31
In einem vorherigen Lern-Tagebuch-Eintrag ist ein Foto enthalten, das mich auf Anhieb an das Wort "Lattich" erinnert hat.

Jetzt habe ich nochmals versucht, herauszufinden, welche Pflanze das genau sein könnte. Es gab zwar kein endgültiges Ergebnis. Aber durch das nochmalige Anschauen der verschiedenen Lattich-Arten hat sich der Eindruck, dass es sehr wahrscheinlich eben wirklich ein Lattich ist, nochmals bestärkt.
Nun, Du kannst zwar gerne jederzeit die Bestimmungen anzweifeln, aber das ändert nichts daran, daß es sich bei der abgebildeten Pflanze um Ilex aquifolium handelt. Wie man einen verholzten Strauch oder Baum mit Wuchshöhen bis 15 m mit einem krautigen Korbblütler verwechseln kann, erscheint rätselhaft.
Wenn es keiner ist, dann fresse ich schon fast 'nen Besen.
Guten Appetit.
Das Wort "Ilex" wiederum, das in einem von mir definitiv geschätztem "Gastbeitrag" erwähnt wurde, als Teil der Gattung-Art Kombination "Ilex aquifolium", hat mich sofort an den Mate- sowie Guayusa-Tee erinnert. Weil beide Pflanzen eben doch Stechpalmen sind. Aber besonders ich selbst bin es, der hier am Lernen ist. Davon abgesehen ist mir auch klar, dass so etwas genauso mal als reiner Flüchtigkeitsfehler passieren kann.
Hier sind wir nun an der Stelle angekommen, wo die Attitüde gegenüber den Forenmitgliedern dringend zu überdenken ist. Arthur ist in diesem Forum kein "Gast" (auch nicht, wenn er in anderer Leute Themen schreibt), sondern eine der Stützen des Forums und einer der besten Artenkenner, die wir hier haben. Ihn auf diese Weise herunterzuputzen ist inakzeptabel. Es ist durchaus nicht so, daß studierte Botaniker nicht kritisiert werden dürfen, aber bitte mit geprüften Sachargumenten. Vielleicht ist Dir nicht bewußt, welches Kopfschütteln die Behauptung, Ilex auqifolium sei bei flüchtiger Betrachtung mit Lattichen verwechselbar, auslöst. Über kurz oder lang wird sich niemand die Mühe machen, Deine Pflanzen zu identifizieren, wenn die Bestimmer mit flotten Sprüchen durch die Blume als Deppen bezeichnet werden.

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Re: Rote Beeren Teil zwei

Beitrag von Anagallis » 18.11.2018, 11:57

SomehowGeekyPolyglot hat geschrieben:
17.11.2018, 23:39
Ich hatte nicht einmal gewusst, dass es irgendetwas, das Mispel heißt, auch in Deutschland gibt.
Cotoneaster sind beliebte Zierpflanzen (Bodendecker) mit einer unerfreulichen Tendenz zum Verwildern.
Diese Erkenntnis ist nicht völlig selbstverständlich. Denn wenn man nur den common name (wie heißt das auf Deutsch? ... halt das Gegenteil des wissenschaftlichen Namens
Trivialname, deutscher Name etc. Oft bezeichnet derselbe Trivialname mehrere Arten, die zum Teil nicht einmal aus derselben Familie stammen.

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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von Manfrid » 18.11.2018, 13:08

SomehowGeekyPolyglot hat geschrieben:
17.11.2018, 06:12
...habe ich einen Neuanfang gemacht, bei dem ich zwar langsamer als früher vorangehe, allerdings auch bereits viel mehr hängengeblieben ist als zuvor ;). Sofern jemand von euch erfahren möchte, wie genau ich das mache, würde ich liebend gerne mehr dazu sagen.

Und in diesem Lerntagebuch habe ich vor, den genaueren Lernvorgang zu dokumentieren. Das erinnert irgendwie an das Logbuch von einem Matrosen, der darin festhält, was er alles auf der See erlebt.
Das Interesse an Deinem Logbuch lässt sich hier gewiss noch bedeutend steigern, wenn ersichtlich geworden ist, dass bei dieser Reise tatsächlich etwas Brauchbares herausgekommen ist. Also erstmal: Gute Reise!

Manfrid

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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von SomehowGeekyPolyglot » 18.11.2018, 13:50

Möglicherweise bereits das Abschiedspost (denn ich weiß nicht, auf welche Weise darauf reagiert werden wird). Aber ich möchte zumindest noch klarstellen, warum ich niemanden auch nur ein wenig absichtlich angegriffen habe.

Anagallis, im Folgendenen würde ich gerne deine Beiträge beantworten.
Dabei würde ich es mir insbesondere darum gehen, etwas darüber zu schreiben, warum bestimmte Stellen, die bei dir anders angekommen sind als von mir gemeint, keineswegs mit der Absicht geschrieben worden sind, auch nur irgendjemanden anzugreifen.

Davon abgesehen ist es auch so: sofern z.B. du nach dem Lesen meiner Antwort zu dem Ergebnis kommen würdest, dass du es bevorzugen würdest, wenn ich ab jetzt hier nicht mehr schreiben würde, so wäre es - aber in genau ebendiesem Fall, sonst nicht - auch nicht meine Intention, danach noch besonders viel zu posten, wenn überhaupt.
Anagallis hat geschrieben:
18.11.2018, 11:14
Beiträge regelmäßig mit Grinsies zu verunzieren ist eher keine gute Idee: Das macht nur das Lesen schwerer. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)
Was meinen persönlichen Grund dafür betrifft, eher mehr Smilies als weniger zu verwenden, ist einfach, dass man online den Gesichtsausdruck des Anderen ja nicht sieht. Deshalb wollte ich mögliche Missverständnisse dadurch, zumindest so gut ich kann, vermeiden.
Anagallis hat geschrieben:
18.11.2018, 11:14
Zum Beitragsumfang: Man kann natürlich in die Beiträge schreiben, was man will, aber in den Bestimmungsforen für Wild- und Zierpflanzen, Moose oder Pilze ist es empfehlenswert, die Beiträge knapp und sachlich zu halten wie möglich: alle relevanten Informationen aber keine Romane. Der Grund ist einfach: Je mehr Text, desto die geringer die Wahrscheinlichkeit, daß er gelesen wird. Oft wird sogar nur auf die Bilder geguckt und der Text überhaupt nicht gelesen. In der Funktion als Moderator muß ich konstatieren, daß ich mit der bisherigen Schreibgeschwindigkeit nicht mitkomme. Eine halbe Stunde Texte pro Tag zu lesen, kann ich nicht leisten, dazu fehlt einfach die Zeit.


Das hier würde ich gerne ein wenig besser verstehen, wegen einem bestimmtem Punkt. Einerseits schreibst du, dass man hier die Beiträge natürlich schreiben kann wie man will, selbst wenn es "Romane" wären. Andererseits erwähnst du aber auch, dass die Schreibgeschwindigkeit für dich als Moderator zu schnell war. Bedeutet das dann vielleicht doch, dass so viel Text pro Tag, wie es bei mir der Fall war, genaugenommen in diesem Forum doch nicht möglich wäre (weil du unter diesen Umständen nicht früh genug überprüfen kannst, ob jemand, z.B. ich, etwas problematisches schreiben würde)?
Anagallis hat geschrieben:
18.11.2018, 11:14
Zur Hortensie: Das ist nicht "vielleicht" eine Hortensie sondern sicher. Fraglich ist lediglich die Art oder Sorte.
Als ich erwähnt hatte, dass es eine Hortensie zu sein scheint, wollte ich damit nicht ausdrücken, dass es insgesamt und im Allgemeinen einen Grund zum Zweifeln daran geben würde. Sondern nur, dass ich selbst eben noch nicht ganz so weit bin, um es mit Sicherheit sagen zu können. Es gibt viele Menschen, die mit der Botanik weiter sind als ich, sodass sie aus den Fotos einiges herauslesen können, das mir noch verborgen ist.

Die nächsten zwei Zitate von dir möchte ich am liebsten in umgekehrter chronologischer Reihenfolge beantworten. Und zwar deshalb, um an dieser Stelle zu unterstreichen, warum ich nichts geschrieben habe, von dem mir selbst bewusst war, dass es auch nur als der geringste verbale "Angriff" gegenüber dem Arthur aufgefasst werden kann.

Dazu sollte ich vielleicht an dieser Stelle noch anmerken, dass ich meinen Benutzernamen in diesem Forum ganz bewusst einerseits eben ausgewählt habe, und in andererseits auch noch bewusst in der Signatur, sowie im Vorstellungsthread, erklärt habe.

Ein "Geek" (sowie in weitere Folge die abgeschwächte Form "Geeky") ist ja jemand, der im zwischenmenschlichen Umgang teilweise anders zu kommunizieren neigt, als der Großteil der Bevölkerung. Auch wenn ich kein wirklicher Geek bin, könnte man mich als z.B. jemanden bezeichnen, der "weniger als ein halber Geek ist, allerdings aber doch mehr als überhaupt keiner". Das ist das, was ich mit "irgendwie alternativ", in Verbindung mit diesem heute doch relativ bekanntem Wort (Geek/Geeky), ausdrücken wollte.

Und der genaue Hintergrund liegt darin begründet, dass ich eine Person mit Neurodiversität bin (ein sehr breit gefasster Begriff mit vielen Arten und Unterarten). (Übrigens, es würde mich zumindest mal freuen - und das sage ich nicht einmal gegenüber allen Mitlesenden, sondern einfach gegenüber vielleicht ein paar von ihnen - wenn "Andersartigkeit" nicht mit "Krankheit" gleichgesetzt wird...).
Anagallis hat geschrieben:
SomehowGeekyPolyglot hat geschrieben:Das Wort "Ilex" wiederum, das in einem von mir definitiv geschätztem "Gastbeitrag" erwähnt wurde, als Teil der Gattung-Art Kombination "Ilex aquifolium", hat mich sofort an den Mate- sowie Guayusa-Tee erinnert. Weil beide Pflanzen eben doch Stechpalmen sind. Aber besonders ich selbst bin es, der hier am Lernen ist. Davon abgesehen ist mir auch klar, dass so etwas genauso mal als reiner Flüchtigkeitsfehler passieren kann.
Hier sind wir nun an der Stelle angekommen, wo die Attitüde gegenüber den Forenmitgliedern dringend zu überdenken ist. Arthur ist in diesem Forum kein "Gast" (auch nicht, wenn er in anderer Leute Themen schreibt), sondern eine der Stützen des Forums und einer der besten Artenkenner, die wir hier haben. Ihn auf diese Weise herunterzuputzen ist inakzeptabel. Es ist durchaus nicht so, daß studierte Botaniker nicht kritisiert werden dürfen, aber bitte mit geprüften Sachargumenten. Vielleicht ist Dir nicht bewußt, welches Kopfschütteln die Behauptung, Ilex auqifolium sei bei flüchtiger Betrachtung mit Lattichen verwechselbar, auslöst. Über kurz oder lang wird sich niemand die Mühe machen, Deine Pflanzen zu identifizieren, wenn die Bestimmer mit flotten Sprüchen durch die Blume als Deppen bezeichnet werden.
Dieses leider vorhandene gegenseitige Missverständnis ist für mich eines von den Beispielen, die veranschaulichen, dass die verschiedenen Menschen manches ganz unterschiedlich auffassen. Das habe ich auch unter denjenigen, die alle keine Neurodiversität haben, sehr oft im Laufe der Jahre erlebt.

In Fällen wie diesen liegt mir nichts an auch nur der kleinsten Diskussion darüber, welcher von beiden (z.B. ich, oder du) mehr übersehen haben könnte als der andere. Das, was ich dazu sage: vollkommen getrennt von einer Frage wie dieser (d.h. wer hätte welchen Fehler gemacht oder nicht gemacht), tut es mir wirklich leid, dass ein solcher Eindruck entstanden ist, gegenüber dir, und auch, sofern es auch von ihm anders aufgefasst wurde als gemeint, gegenüber dem Arthur.

Warum hier "mehr übersehen haben könnte" steht, das liegt übrigens einfach daran, dass zumindest ich selbst nicht dazu neige [und wie es bei dir ist, weiß ich ganz einfach nicht], so etwas als "völlig schwarz" oder "völlig weiß" zu bezeichnen, im Sinne des "Schwarz-Weiß-Malens". Bei den Situationen, die ich im Allgemeinen miterlebt habe, war es sehr oft irgendetwas dazwischen, und definitiv gab es auch auf meiner Seite aus oft genug etwas, das ich noch dazulernen musste, weil ich es bisher übersehen hatte.

Damit besser veranschaulicht werden kann, was ich in meinem Originalpost geschrieben hatte, sowie was die Antwort von Arthur war, würde ich beide gerne an dieser Stelle zitieren, sowie auch das vorherige "Lattich"-Bild erneut posten. Aber verkleinert, damit dieses Post nicht zu unübersichtlich wird. Durch die Verkleinerung wirkt es natürlich schärfer als früher.
SomehowGeekyPolyglot hat geschrieben:
17.11.2018, 11:49
Als ich diese Pflanze hier gesehen habe, ist mir sofort das Wort "Lattich" eingefallen.

Denn ich dachte zumindest, dass es eine Sorte von ihm gibt, mit gleichen/ähnlichen Blättern.

Als ich mal kurz nachgeschaut hatte, konnte ich aber keine finden. Weil es mir bei diesem Projekt hier mehr um das Ganze geht, als um einzelne Pflanzen, belasse ich es momentan auch dabei, einfach zu sagen: "Es kann sein, dass es ein Lattich ist. Oder auch nicht".

Und dieses Foto ist eines, das nicht zu 100% scharf ist. Sowas merkt man manchmal erst im Nachhinein. Für den Zweck von diesem Tagebuch aber (anders als möglicherweise in einem "welche Pflanze ist das?"-Thread) ist dieses Foto aber trotzdem ausreichend. Warum? Kann ich gerne sagen, wenn Interesse besteht. :)

(selbst fotografiert)
Pflanzenfoto.jpg
Pflanzenfoto.jpg (57.09 KiB) 293 mal betrachtet
In diesem Beitrag hatte ich bis jetzt nur gesagt, dass es für mich möglich ist, dass es sich um einen Lattich handelt. Weil mir ebendieses Wort in den Sinn gekommen ist, als ich die fotografierte Pflanze betrachtet hatte. Es hat in der Vergangenheit immer wieder Pflanzenbestimmungs-Assoziationen bei mir gegeben, die sie als richtig herausgestellt hatten. Aus diesem Grund wollte ich auch diese eine einfach mal schriftlich festlegen.
Arthur hat geschrieben:
17.11.2018, 15:37
Hallo und Willkommen im Forum,

deine Rätsel-Blume ist vermutlich eine Hydrangea-Art, die roten Beeren gehören zu einem Cotoneaster, dein Lattich ist Ilex aquifolium und die Efeu-Blüten gehören zu Hedera helix, dem Efeu.
Als ich gelesen hatte, dass Arthur geschrieben hatte, dass "mein Lattich Ilex aquifolium ist", hatte ich das so aufgefasst, wie es wörtlich dazusteht. Das sage ich auf rein sachliche Weise, mehr ist damit nicht gemeint. Es war mir nicht klar, dass von ihm viel eher das damit gemeint war: "das, was du als Lattich bezeichnest, aber keiner ist, ist Ilex aquifolium".
Anagallis hat geschrieben:
18.11.2018, 11:48
Vielleicht ist Dir nicht bewußt, welches Kopfschütteln die Behauptung, Ilex auqifolium sei bei flüchtiger Betrachtung mit Lattichen verwechselbar, auslöst.
Im ersten Post wegen "Lattich oder nicht" hatte ich wie gesagt nur meinen Gedanken festgehalten, dass ich mir nicht sicher bin. Danach habe ich - und auch das ist definitiv kein auch nur minimaler verbaler Angriff gegenüber wem auch immer, "egal" ob man mir das glaubt oder nicht - eben etwas gelesen, aus dem ich verstand, dass es tatsächlich ein Lattich ist. Und weil dieser (wenn auch von mir anders als gemeint verstandener) Hinweis von jemandem gekommen ist, der über Pflanzenbestimmung viel mehr weiß als ich, bin ich danach zu dem (wenn auch falschen) Ergebnis gekommen, dass es doch, zumindest mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, eben ein Lattich ist.

Auch habe ich ihn nicht als Gast in diesem Forum bezeichnet. Dass er mehrere 1000 Posts verfasst hat, habe ich auf den ersten Blick gesehen, weil das ja bei einer Antwort im Thread bei den sofort ersichtlichen Nutzerdaten steht. Mit "Gastbeitrag" habe ich nichts anderes gemeint als: ein Gastbeitrag in einem Tagebuch, das hauptsächlich von einer anderen Person geführt wird, weil es eben das persönliche Tagebuch von ihr ist. So wie wenn auch z.B. ein sehr bekannter Botaniker auf einer Seite (ich bin überhaupt kein Botaniker, und: in meinem Fall wäre es stattdessen eine Unterrubrik innerhalb einer sehr großen Seite), die sonst keine Artikel von ihm enthält, einen möglicherweise einmaligen Gastbeitrag verfassen würde. Das ändert nichts daran, dass er woanders bereits 100e oder gar 1000e Artikel verfasst hatte.

Auch war mit meiner Antwort nichts gemeint, das auch nur entfernt mit "ihn herunterzuputzen" oder gar mit "ihn durch die Blume als Deppen zu bezeichnen" zu tun hätte. Vielmehr habe ich mich bemüht, so höflich wie möglich zu antworten, besonders weil es ohnehin nur um etwas ging, das z.B. ein reiner Flüchtigkeitsfehler hätte sein können aus meiner Sicht. "Aus meiner Sicht", weil ich dachte, dass er mit seiner Antwort meint, dass es wirklich ein Lattich ist, aber dann mal - was jedem anderen auch passieren könnte - nicht genau den wissenschaftlichen Namen verwendet hat, den er sonst verwenden würde.

Als er sein Post mit vier "Pflanzenbestimmungs-Puzzleteilen" geschrieben hatte, hatte ich auch bald darauf geantwortet, auf eine Weise, aus der man an sich konkret nicht nur ein "Danke" für das Willkommen herauslesen könnte, sondern auch für die "Puzzleteile". Später hat es dann das leider missverständliche Post wegen Lattich und Ilex gegeben. Und gleich nach ihm hatte ich wiederum etwas gepostet, wo ich darüber gesprochen habe, dass es mir nicht einmal bewusst war, dass es in Deutschland Zwergmispeln oder überhaupt Mispeln gibt. Bei diesem Post ging es im Übrigen auch darum, dass ich konkret von Arthur nützliche Informationen erhalten hatte (auch wenn ich das nicht 1:1 so deutlich gesagt hatte), weil er derjenige war, der schrieb "die roten Beeren gehören zu einem Cotoneaster".

Mit diesem Post beabsichtige ich, zumindest das mir mögliche zu tun, um klarzustellen, dass ich keinesfalls auch nur irgendwen minimal angreifen wollte. Und es ist mir bewusst, dass selbst eine Klarstellung dieser Art - weil es leider auch viele gibt, die eben unnötige Ironie als "Stilmittel der Trollerei" verwenden - zu einem sofortigem perma-ban führen kann (d.h. dass ich "für immer" gesperrt werde). Dieses Risiko muss ich aber trotzdem eingehen, weil ich sonst nicht einmal versuchen kann, eben etwas klarzustellen. Auch für den Fall, dass es genau so geschehen wird: ich wünsche euch allen, incl. dir, Anagallis, aus ganzem Herzen alles Gute.

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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von Anagallis » 18.11.2018, 15:45

Das hier würde ich gerne ein wenig besser verstehen, wegen einem bestimmtem Punkt. Einerseits schreibst du, dass man hier die Beiträge natürlich schreiben kann wie man will ...
Das ist doch ganz einfach: Je mehr Text in Beiträgen steht, der nichts mit Botanik zu tun hat, desto weniger werden Botanikinteressierte lesen. Viele von uns gehen lieber zwei Stunden raus als zwei Stunden Beiträge zu lesen. Niemand will Dich vertreiben, aber wir sitzen auch nicht den ganzen Tag vor der Kiste und lesen zehn Seiten Text. Erfolgversprechender sind kleinere Beiträge, die mehr mit Botanik zu tun haben.
Ein "Geek" (sowie in weitere Folge die abgeschwächte Form "Geeky") ist ja jemand
Hör' mal, wir sind hier nicht weltfremd oder verkalkt. Wenn Du trozdem Sorge hast, daß die von Dir verwendeten Begriffe nicht verstanden werden, nimm doch einfach andere.

Auf den restlichen Text der Antwort, möchte ich nicht im Detail eingehen und möchte nur ein paar Empfehlungen geben:
* Bleib ruhig und gehe davon aus, daß Dir hier niemand etwas böses will.
* Versuche, möglichst bei botanischen Themen zu bleiben.
* Versuche, die Gesprächspartner nicht mit kreativer Textformatierung, Grinsiefluten, oder überdimensionierten Beiträgen zu überfordern: Viele hier sind an Pflanzen und botanischen Themen interessiert, haben aber nur begrenzt Zeit für das Forum. Wenn es den Leuten zu anstrengend ist, bestimmte Beiträge zu lesen, tun sie es einfach nicht, und das ist doch nicht in Deinem Sinne.
"Aus meiner Sicht", weil ich dachte, dass er mit seiner Antwort meint, dass es wirklich ein Lattich ist, aber dann mal - was jedem anderen auch passieren könnte - nicht genau den wissenschaftlichen Namen verwendet hat, den er sonst verwenden würde.
Okay, kann sein, aber versuche bitte zu verstehen, daß diese Verwechselung für einen Botaniker etwa so realistisch ist, wie eine Klobürste mit einem Segelflugzeug zu verwechseln.
Und es ist mir bewusst, dass selbst eine Klarstellung dieser Art ... zu einem sofortigem perma-ban führen kann
Hier wird man nicht einfach rausgeschmissen. Das einzige, was zu einer sofortigen, unangekündigten Sperre führt, ist Werbung zu verbreiten. In allen anderen Fällen gibt es erstmal ein Gespräch. Wie Du siehst, hat die Moderation aber bisher keine Anstalten gemacht, ein solches herbeizuführen.
weil es leider auch viele gibt, die eben unnötige Ironie als "Stilmittel der Trollerei" verwenden
Hier nicht. Andere bewußt zu provozieren oder zu veralbern ist hier unerwünscht.

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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von SomehowGeekyPolyglot » 19.11.2018, 07:37

Manfrid hat geschrieben:
18.11.2018, 13:08
Das Interesse an Deinem Logbuch lässt sich hier gewiss noch bedeutend steigern, wenn ersichtlich geworden ist, dass bei dieser Reise tatsächlich etwas Brauchbares herausgekommen ist. Also erstmal: Gute Reise!

Manfrid
Also mit anderen Worten: momentan findest du es noch nicht besonders brauchbar :).
An sich hatte ich vorgehabt, darin eben meinen, wenn auch verglichen mit anderen eher kleinen, Lernfortschritt festzuhalten. Es ist mir nicht in den Sinn gekommen, dass es möglicherweise hier bevorzugt wird, wenn jemand erst dann über solche Sachen schreibt, nachdem er mit der Pflanzenbestimmung viel weiter ist, als ich es momentan bin.

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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von SomehowGeekyPolyglot » 19.11.2018, 07:50

Anagallis hat geschrieben:
18.11.2018, 15:45
Ein "Geek" (sowie in weitere Folge die abgeschwächte Form "Geeky") ist ja jemand
Hör' mal, wir sind hier nicht weltfremd oder verkalkt. Wenn Du trozdem Sorge hast, daß die von Dir verwendeten Begriffe nicht verstanden werden, nimm doch einfach andere.
An dieser Stelle möchte ich einfach nur mal anmerken, dass ich andere nicht automatisch so behandeln möchte, wie sie mich (z.B. die Art und Weise, wie man miteinander spricht).

Und es ist mir bewusst, dass viele dieses Wort kennen. Deshalb hatte ich es ja auch in meinem eigenen Post als relativ bekannt bezeichnet. Aber ich dachte mir eben auch... was ist mit den anderen, denen es nicht geläufig wäre?

Anagallis hat geschrieben:
18.11.2018, 15:45
Auf den restlichen Text der Antwort, möchte ich nicht im Detail eingehen und möchte nur ein paar Empfehlungen geben:
* Bleib ruhig und gehe davon aus, daß Dir hier niemand etwas böses will.

Es entspricht meiner inneren Einstellung, nicht voreilig, nun ja, bestimmte Schlussfolgerungen zu ziehen wie z.B.: "jemand hat das, was er geschrieben hat, sicher "böse" gemeint" und so weiter.

Würdest du auch selbst deinen eigenen Rat immer konsequent befolgen? Diese Frage hat sich mir jetzt eben gestellt, weil du leider (ohne vorherige Rückfrage, wie es gemeint war), geschrieben hattest, dass ich einen bestimmten User "heruntergeputzt" hätte.

Anagallis hat geschrieben:
18.11.2018, 15:45
* Versuche, möglichst bei botanischen Themen zu bleiben.
* Versuche, die Gesprächspartner nicht mit kreativer Textformatierung, Grinsiefluten, oder überdimensionierten Beiträgen zu überfordern: Viele hier sind an Pflanzen und botanischen Themen interessiert, haben aber nur begrenzt Zeit für das Forum. Wenn es den Leuten zu anstrengend ist, bestimmte Beiträge zu lesen, tun sie es einfach nicht, und das ist doch nicht in Deinem Sinne.

Da ist definitiv so einiges dran. Ich würde ja nicht so "halb umsonst" irgendetwas posten wollen.

Anagallis hat geschrieben:
18.11.2018, 15:45
"Aus meiner Sicht", weil ich dachte, dass er mit seiner Antwort meint, dass es wirklich ein Lattich ist, aber dann mal - was jedem anderen auch passieren könnte - nicht genau den wissenschaftlichen Namen verwendet hat, den er sonst verwenden würde.
Okay, kann sein, aber versuche bitte zu verstehen, daß diese Verwechselung für einen Botaniker etwa so realistisch ist, wie eine Klobürste mit einem Segelflugzeug zu verwechseln.

Wenn ein Vergleich nicht so drastisch ist wie dieser (besonders weil diese Bürsten ja so sind, wie sie eben sind), dann bin ich auch fast automatisch noch viel aufnahmefähiger. An dieser Stelle versuche ich eben zu verstehen, inwiefern es gegenüber einem - relativem - Neuling wie mir sinnvoll ist, gleich auf gewisse Weise, sozusagen, "mit Kanonen auf Spatzen zu schießen". Auch wenn es so wäre, dass mich manche als jemanden sehen, der momentan fast gar nichts über Pflanzenbestimmung weiß, so haben wir doch ein gemeinsames Interesse.

Anagallis hat geschrieben:
18.11.2018, 15:45
Hier wird man nicht einfach rausgeschmissen. Das einzige, was zu einer sofortigen, unangekündigten Sperre führt, ist Werbung zu verbreiten. In allen anderen Fällen gibt es erstmal ein Gespräch. Wie Du siehst, hat die Moderation aber bisher keine Anstalten gemacht, ein solches herbeizuführen.

Diesen Punkt habe ich zur Kenntnis genommen.

Anagallis hat geschrieben:
18.11.2018, 15:45
weil es leider auch viele gibt, die eben unnötige Ironie als "Stilmittel der Trollerei" verwenden
Hier nicht. Andere bewußt zu provozieren oder zu veralbern ist hier unerwünscht.

Und damit meinte ich, dass so etwas im Internet im Allgemeinen leider sehr oft vorkommt.

Manfrid
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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von Manfrid » 19.11.2018, 10:35

SomehowGeekyPolyglot hat geschrieben:
19.11.2018, 07:37
Es ist mir nicht in den Sinn gekommen, dass es möglicherweise hier bevorzugt wird, wenn jemand erst dann über solche Sachen schreibt, nachdem er mit der Pflanzenbestimmung viel weiter ist, als ich es momentan bin.
Das merkte man. Deswegen habe ich Dich ja darauf aufmerksam gemacht. Ist halt wirklich wie bei einem Logbuch. Das interessiert andere "Matrosen", die schon etwas herumgekommen sind, auch noch nicht besonders, wenn es offensichtlich erst die Aufzeichnungen aus dem Starthafen enthält, die zwar von glücklich absolvierten Rhetorikstudien, aber noch nicht vom wirklichen Erreichen der ersehnten neuen Ufer zeugen. - Schreiben kannst Du natürlich gerne schonmal, so viel Du lustig bist. 'Anagallis' als Admin wird es mit der Zeit auch als harmlos übergehen können. Solltest halt nur nicht zuviel "Hurra!" erwarten.

Gruß! - Manfrid

Yogibaer
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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von Yogibaer » 19.11.2018, 15:51

Hallo TE,
wenn du deine eigenen Bilder entweder als selbst fotografiert oder mit deinen Namen bezeichnest ist es deine eigene Sache. Aber bei Bildern die irgendwo aus dem Netz bezogen werden sind nicht nur die Urheberrechte sondern auch die Lizenzbedingungen zu beachten.
Pflanzennamen, vor allen deutsche Namen, auswendig lernen bringt nichts weil diese oftmals in verschiedenen Regionen anders bezeichnet werden. Bei den botanischen Namen muss man daneben noch ein Bild im Gehirn speichern können da man ja auf Abbildungen die Pflanzen nicht sezieren kann um ihre Morphologie zu ergründen um dann durch die Systhematik zum Ergebnis zu kommen. Dann kommt da aber auch noch "die Welt" der Synonyme dazu. Botanik ist für einen Laien, wie ich es auch bin, ein ganz schön holpriges Pflaster.
Gruß Yogi
Für die Richtigkeit meiner Antworten übernehme ich keine Gewähr. Das trifft besonders auf Pilze zu.

SomehowGeekyPolyglot
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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von SomehowGeekyPolyglot » 19.11.2018, 16:39

Manfrid hat geschrieben:
19.11.2018, 10:35
SomehowGeekyPolyglot hat geschrieben:
19.11.2018, 07:37
Es ist mir nicht in den Sinn gekommen, dass es möglicherweise hier bevorzugt wird, wenn jemand erst dann über solche Sachen schreibt, nachdem er mit der Pflanzenbestimmung viel weiter ist, als ich es momentan bin.
Das merkte man. Deswegen habe ich Dich ja darauf aufmerksam gemacht. Ist halt wirklich wie bei einem Logbuch. Das interessiert andere "Matrosen", die schon etwas herumgekommen sind, auch noch nicht besonders, wenn es offensichtlich erst die Aufzeichnungen aus dem Starthafen enthält, die zwar von glücklich absolvierten Rhetorikstudien, aber noch nicht vom wirklichen Erreichen der ersehnten neuen Ufer zeugen. - Schreiben kannst Du natürlich gerne schonmal, so viel Du lustig bist. 'Anagallis' als Admin wird es mit der Zeit auch als harmlos übergehen können. Solltest halt nur nicht zuviel "Hurra!" erwarten.

Gruß! - Manfrid
Rhetorikstudien? Also der Hintergrund von manchen Ausdrücken war einfach, dass ich eben in erster Linie z.B. Sprachen erlerne, und erst in zweiter die Pflanzenbestimmung. Während sie mir aber auch sehr wichtig ist. Und naja... ich denke mir, es kann genauso auch andere Mitleser geben, die an dem einen oder anderem Nicht-Direkt-Botanik-Aspekt auch interessiert sein können.

Weil manche können sich dadurch ja das (selbst wenn die Inhalte für dich komplettes Anfänger-Wissen wären ;)) auch leichter merken. Besonders wenn es also wirklich kein Problem ist, trotzdem auch ein wenig länger zu schreiben, würde ich manches gerne beibehalten. Ein großes "Hurra! erwarte ich ohnehin nicht.

Dir weiterhin alles Gute.

Beste Grüße,
SomehowGeekyPolyglot / SGP

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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von SomehowGeekyPolyglot » 19.11.2018, 16:59

Yogibaer hat geschrieben:
19.11.2018, 15:51
Hallo TE,
wenn du deine eigenen Bilder entweder als selbst fotografiert oder mit deinen Namen bezeichnest ist es deine eigene Sache. Aber bei Bildern die irgendwo aus dem Netz bezogen werden sind nicht nur die Urheberrechte sondern auch die Lizenzbedingungen zu beachten.
Hallo Yogibaer,
es ist ganz sicher nützlich, daran erinnert zu werden, dass das Posten von manchen Bildern problematisch sein könnte. Und insbesondere auch daran, dass nicht jeder, der ein Foto selbst bei frei zugänglichen Quellen uploadet, mit bestimmten Arten der Weiterverwendung einverstanden wäre.

Die (paar wenigen) Bilder, bei denen nicht "selbst fotografiert" dabei stand, waren definitiv alle aus frei verfügbaren Quellen. Und ich hatte es so verstanden, als ob man die Fotos von dort, wo ich sie her hatte, für nicht-kommerzielle Zwecke beliebig verwenden kann. Nach deinem Hinweis aber habe ich sie für's Erste, einfach nur um wirklich auf Nummer Sicher zu gehen, trotzdem entfernt, bis ich mir das eben nochmals ganz genau anschauen kann.
Yogibaer hat geschrieben:
19.11.2018, 15:51
Pflanzennamen, vor allen deutsche Namen, auswendig lernen bringt nichts weil diese oftmals in verschiedenen Regionen anders bezeichnet werden.
Ganz genau. Dazu fällt mir z.B. ein, was ich mal darüber gelesen hatte, wie es mit dem Namen "Butterblume" aussieht. Nämlich dass manche darunter den Löwenzahn verstehen, andere wiederum den (natürlich giftigen) Hahnenfuß.

Und um Auswendiglernen geht es mir in diesem Tagebuch ohnehin nicht, wie auch im Eingangspost erwähnt ;). Mein Ziel wäre es, das fortzusetzen, was ich bereits zuvor ein wenig ohne Tagebuch gemacht habe. Nämlich mich schrittweise mit einzelnen Merkmalen von Pflanzen zu beschäftigen, damit wenigstens zuerst mal die hängenbleiben. Und dann immer wieder ein wenig mehr. Hier geht es um "das größere Bild" (the bigger picture), sowie "Kontakt und Umgang mit den Pflanzen" (so ca. im Sinne von immersion and exposure beim Sprachenlernen).
Yogibaer hat geschrieben:
19.11.2018, 15:51
Bei den botanischen Namen muss man daneben noch ein Bild im Gehirn speichern können da man ja auf Abbildungen die Pflanzen nicht sezieren kann um ihre Morphologie zu ergründen um dann durch die Systhematik zum Ergebnis zu kommen. Dann kommt da aber auch noch "die Welt" der Synonyme dazu. Botanik ist für einen Laien, wie ich es auch bin, ein ganz schön holpriges Pflaster.
Gruß Yogi
Hier hast du gleich mehrere Aspekte erwähnt, die definitiv relevant sind.
Kann ich fragen, auf welche Weise du dich mit der Botanik beschäftigst?

Beste Grüße,
SomehowGeekyPolyglot

Yogibaer
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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von Yogibaer » 19.11.2018, 17:16

Als pensionierter, ungelernter, selbständiger Gärtner sollte man, um im Kollegenkreis mitreden zu können, sich schon ein Mindestmaß an botanischen Fachkenntnissen aneignen.
Gruß Yogi
Für die Richtigkeit meiner Antworten übernehme ich keine Gewähr. Das trifft besonders auf Pilze zu.

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Jule
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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von Jule » 19.11.2018, 19:58

Hallo Geeky,

also ich glaube dass so wie Du Dein Lerntagebuch aufbaust herzlich wenig bei Dir selber hängen bleiben wird. Die Grundfrage die sich mir stellt ist erstmal, wie tief willst Du einsteigen oder was willst Du erreichen? Möchtest Du ein paar wenige Wildpflanzen die Dich umgeben erlernen., vll auch ein paar Zierpflanzen, wie man sie bestimmt und welche Merkmale sie haben Oder doch eher Allgemeines Wissen wie Anwendung und Geschichte dieser.

Ich werd aus der Vorgehensweise nicht schlau. Jeder von uns hat mal klein angefangen.

Viele Grüsse,
Jule

Manfrid
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Re: [Persönliches Lern-Tagebuch, aber mit Antwort-Möglichkeit] Pflanzenbestimmung ohne Auswendiglernen

Beitrag von Manfrid » 19.11.2018, 20:05

SomehowGeekyPolyglot hat geschrieben:
19.11.2018, 16:39
Weil manche können sich dadurch ja das (selbst wenn die Inhalte für dich komplettes Anfänger-Wissen wären ;)) auch leichter merken.
Oh, ich habe da mal wieder mein eigenes Anfängertum so recht gespürt: War noch nie auf die Idee gekommen, irgendein Lattichblatt mit einem Ilexblatt zu assoziieren. Völlig neue Aspekte! Den Vorschlag merke ich mir garantiert fürs Leben.
SomehowGeekyPolyglot hat geschrieben:
19.11.2018, 16:39
Ein großes "Hurra! erwarte ich ohnehin nicht.
Sehr vernünftig. Bin beruhigt.

Gruß! - Manfrid

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