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ißt hier denn niemand Wildpflanzen ?

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molufri
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Re: ißt hier denn niemand Wildpflanzen ?

Beitrag von molufri » 30.07.2011, 22:54

ich esse auch wildpflanzen, vorzugsweise giersch und löwenzahn, sehr gern auch bärlauch, aus meinem garten, (den ich biologisch führe) - auch der not geschuldet, daß ich zwar etliche wildpflanzen mit namen kenne,aber leider noch nicht genau in der natur indentifizieren kann; dies beiden immerhin mit sicherheit...:-)

ich mache nicht viel aufhebens damit, wasche sie und schneide sie klein (zusammen mit petersilie) und streue sie als schicht über mein essen (esse vegan)

ich habe viel über leute gelesen, die sich allein mit nahrungsumstellung auf pflanzliche nahrung von schweren erkrankungen heilten (ich habe das auch getan); die ansätze variierten immer ein bißchen, bis auf eine ausnahme: wildpflanzen gehörten an die spitze der "heilpflanzen" im doppelten sinne, hier scheint die ursprungsenergie der natur noch am ehesten zu finden zu sein; natürlich muß man sie dort suchen, wo unsere leidige (zerstörerische) zivilisation nicht so hinkann; berghänge, landschaftsschutzgebiete - zum glück nehmen sie zu; je höher gelegen man sie findet, um so heilkräftiger sollen sie sein (siehe u.a. auch enzian..)

Grüße Luise

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dragis
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Re: ißt hier denn niemand Wildpflanzen ?

Beitrag von dragis » 07.08.2011, 16:00

Ich wohne auf dem Land, aber wie ich schon geschrieben habe, graust mir leicht..
Vor dem Haus gäbe es genug Eßbares, zum Beispiel Gundelrebe, aber diese Rabatten bevorzugen die Katzen als Klo.
Dabei hätte ich ein gutes Kochbuch für Wildpflanzen.
Am liebsten verwende ich noch Holler und verschiedenen Beeren, diese Erntezeit kommt ja jetzt.
Übrigens ist auch vor unserer Wohnung eine "Bauernwiese", die soviel mit Gülle gedüngt wird, daß der Ampfer in Massen dort wächst!!! :evil: Schaut aus wie bei einer Lägerflur, ich kann mir gar nicht vorstellen, daß die Kühe das Zeug fressen mögen! Und daneben rinnt der Bach.....

Liebe Grüße,
dragis

Murx Pickwick
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Re: ißt hier denn niemand Wildpflanzen ?

Beitrag von Murx Pickwick » 07.08.2011, 21:02

Meine Kaninchen lieben Ampfer ... aber von solchen Güllewiesen brauch ich trotzdem nix mitbringen, selbst die Kaninchen ekeln sich davor und rühren es nicht an ...

RedEye
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Re: ißt hier denn niemand Wildpflanzen ?

Beitrag von RedEye » 30.11.2011, 11:52

bei meiner oma ist letztes jahr doch tatsächlich wilder hanf aus dem vorgarten geschossen o_O
sie meinte, in vielen vogelfuttern seien hanfsamen beigemischt. ob das rauschhanf ist?

sie hat das zeug vernichtet, bevor es entdeckt wurde. hätte es ja gern bekommen ;) aber was hätte ich ihr sagen solln...

ansonsten esse ich oft beim wandern gehen früchte und beeren, die am wegesrand wachsen. allerdings versuche ich schon drauf zu achten, dass die beeren in einer gewissen höhe hängen (bandwurm und co)

fransiska91
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Re: ißt hier denn niemand Wildpflanzen ?

Beitrag von fransiska91 » 17.02.2014, 20:51

also Tee trinke Ich gerne von Wildpflanzen am liebsten kräutertee,
ist sehr Gesund und schmeckt dabei noch lecker
LG

Margarida
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Re: ißt hier denn niemand Wildpflanzen ?

Beitrag von Margarida » 06.03.2014, 15:10

Hallo!

Neulich fiel mir das Kundenmagazin DB Mobil von der Deutschen Bahn in die Hände und ich habe etwas super Interessantes gefunden, nämlich die Möglichkeit, sich als Fachberater in Selbstversorgung für essbare Wildpflanzen ausbilden zu lassen.
Soweit ich weiß, gibt es ganz wenige Profis, die sich mit dem Thema „Essbare Wildpflanzen“ beschäftigen, einer davon ist der Biologe Dr. Markus Strauß. Da die Ausbildung in meiner Gegend stattfindet, bin ich am Überlegen, mich anzumelden.

Bei den Newsletter von Dr. Strauß bin ich aber auf jeden Fall schon dabei:

“Newsletter Anmeldung” mit Name und E-Mail: http://www.dr-m-strauss.de/newsletter

bis bald

Amanita_phalloides
Beiträge: 82
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Re: ißt hier denn niemand Wildpflanzen ?

Beitrag von Amanita_phalloides » 04.04.2014, 01:20

Auch Hallo!

ich esse und trinke auch seit Jahren episodenweise immer einmal wieder Wildpflanzen bzw. deren Erzeugnisse.

Danke für den Link zum Newsletter, das ist interessant. Ich hatte zumindest den Eindruck, daß Bücher zu dem Thema wie Pilze aus dem Boden schießen (einmal für das Zielpublikum "Bushcrafter" ("womit kann ich im Notfall überleben?") und eine zweite Gruppe für die/den gesundheitsbewußte/n Hausfrau/mann (Kochbücher)).

An Fortbildungsangeboten in dieser Richtung kenne ich ansonsten nur die Gundermannschule (Kräuterpädagoge), deren Ausbildung nicht gerade preiswert ist, wobei ich mir, bei dem, was ich gelesen hatte, nicht bzgl. der Qualifikation der Ausbildenden im Klaren war, ebensowenig wie über die Qualität der Ausbildung.
Die Ausbildung zum "Fachberater in Selbstversorgung für essbare Wildpflanzen" ist zumindest deutlich preiswerter, aber ca. 1500 € sind auch nicht Peanuts. Der Titel hört sich für mich auch etwas reißerisch an (subjektiv). Und die Berufsbezeichnung ist ja sicher nicht geschützt ... (wozu auch?) Was fängt man später eigentlich mit so einem Zertifikat an? (Die Bücher von Herrn Strauß, die ich bisher gelesen habe, fand ich außerdem vom Inhalt her sehr übersichtlich. Aber das mag am Zielpublikum und einer besonderen Absicht des Autors liegen.)

Ich fühle mich also einfach nicht in der Lage, das Niveau des da Gelieferten zu beurteilen ("Hochschulniveau" (steht so auf der Seite zur Ausbildung2) sagt gar nichts, da auch nicht geschützte Bezeichnung meines Wissens), und es kostet schon recht viel Geld. Ich trau mich das nicht. Dann lieber einmal ein Seminar zum Thema "pflanzliche Notnahrung" und die ein oder andere private Kräuterführung von einem Kundigen (wenn man Glück hat) in Kombi mit Büchern. (Das entsprechende Buch von Vogel + "Essbare Wildpflanzen" von Fleischhauer fand ich diebezüglich schon sehr hilfreich. Als Nachschlagewert habe ich noch die große Enzyklopädie dazu (allerdings zur Pflanzenbestimmung nicht so gut, dafür dann andere Bücher, aber für meine Bedürfnisse, was die Speiseplangestaltung angeht, langt Fleischhauer klein ohnehin für mich).)

Viele Grüße
Amanita

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Lionzahn
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Re: ißt hier denn niemand Wildpflanzen ?

Beitrag von Lionzahn » 07.10.2014, 18:50

Also ich esse auch gern Wildpflanzen wobei ich noch recht neu in dem Gebiet bin und somit noch etwas vorsichtig auf die "Jagd" gehe :wink:
Ich mache gerne Tee selbst. Brennnesseltee finde ich klasse. Aber natüröich auch Kamillentee.
Was ich auch toll finde ist Bärlauch. Am besten alles was man daraus machen kann.
Stehe total auf den Geschmack. Knoblauch sowieso. Nur mein Umfeld nicht :mrgreen:

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