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Literatur zu Pflanzengesellschaften

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ElCocodrilo
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Literatur zu Pflanzengesellschaften

Beitrag von ElCocodrilo » 21.06.2015, 15:45

Hallo Leute

Kann mir jemand ein gutes Buch bzw. einschlägige Literatur zum genannten Thema empfehlen?

Ich hab mich mal umgesehen, aber die mir empfohlenen Bücher sind leider allesamt vergriffen..

Hättet ihr vorschläge?

Danke&lg!

Wetterauer
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Re: Literatur zu Pflanzengesellschaften

Beitrag von Wetterauer » 23.06.2015, 14:26

Hi,

meine Favoriten sind
1. Richard Pott: Die Pflanzengesellschaften Deutschlands,
2. Heinz Ellenberg, Christoph Leuschner: Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen.
Das zweite Buch geht weit hinaus über die alleinige Beschreibung von Pflanzengesellschaften.

Und dann natürlich das vierbändige Werk
Erich Obderdorfer: Süddeutsche Pflanzengesellschaften.
Es enthält jede Menge Vegetationsaufnahmen. Mit Glück findet man es antiquarisch, in Bibliotheken auf jeden Fall (ggf. Fernleihe).

Viele Grüße
Manfred

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Anagallis
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Re: Literatur zu Pflanzengesellschaften

Beitrag von Anagallis » 25.06.2015, 12:04

ElCocodrilo hat geschrieben:Ich hab mich mal umgesehen, aber die mir empfohlenen Bücher sind leider allesamt vergriffen.
Eine anstaendige Buchhandlung besorgt dir "vergriffene" Buecher auch antiquarisch.

D.
D.

Vogelsberger
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Re: Literatur zu Pflanzengesellschaften

Beitrag von Vogelsberger » 13.07.2015, 19:38

Guten Abend,

antiquarische Bücher kann man (außer bei Amazon) z.B. hier finden:

- ZVAB (Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher)
http://www.zvab.com

- Booklooker
https://www.booklooker.de/

- AbeBooks
http://www.abebooks.de/

Ergänzung:
- antiquariat.de
http://www.antiquariat.de/



Reihenfolge so, wie sie mir zufällig eingefallen sind.

Als Versandbuchhandlung sowohl für aktuelle, auch ausländische Literatur, als auch für antiquarische Bücher ist in der Botanik die
- Kleinsteuber Versandbuchhandlung
aus Karlsruhe bekannt. Sie bietet auch "graue" Literatur an, dh. von Vereinen und Gesellschaften.
http://www.kleinsteuber-books.com/

Antiquariate können ihre Angebote bei den Portalen einstellen, müssen aber natürlich nicht.
Wichtig:
Handelt es sich um die neueste Auflage, wenn man die wünscht?
Ist der Preis ok? Manchmal findet man astronomische Preise, wenn ein Buch nicht so oft angeboten wird. Dann heißt es warten. Auf jeden Fall sollte man alle Antiquariatsportale abklappern.

Wo kann man das ermitteln, was die neueste Auflage ist?
Im Karlsruher Virtuellen Katalog
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html
In ihm sind die Katalog der meisten deutschen wissenschaftlichen Bibliotheken zusammengefasst.

Die von Dir genannten Titel habe ich auf Anhieb in einem der Antiquariatsportale sofort gefunden.

Viele Grüße
Lothar
Zuletzt geändert von Vogelsberger am 13.07.2015, 22:52, insgesamt 2-mal geändert.

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Anagallis
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Re: Literatur zu Pflanzengesellschaften

Beitrag von Anagallis » 13.07.2015, 19:41

So ein Aufwand. Ich geh' einfach in die Buchhandlung im Ort, und die besorgen mir das Buch zum besten Preis, rufen an wenn's da ist, und auf dem Rückweg von der Arbeit hole ich es ab. Treibt echt komische Blüten der Onlinewahn.

D.
D.

Vogelsberger
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Re: Literatur zu Pflanzengesellschaften

Beitrag von Vogelsberger » 13.07.2015, 21:54

Schön für Dich, Anagallis, dass Du noch eine solche Buchhandlung vor Ort hast. Das ist alles andere als selbstverständlich.

Die normalen Buchhandlungen nutze ich selbstverständlich für Bestellungen von normalen, neuen Büchern von Verlagen aus Deutschland, also nix Amazon, never.
Die Suche nach antiquarischen Büchern erfordert auch in der Buchhandlung viel Zeit, sie haben ja auch keine anderen Quellen als die, die ich oben genannt habe. Soll der Buchhändler dann auch noch zurückfragen, ob es ein Bibliotheksexemplar sein darf mit Stempel etc, weil das billiger ist, oder ein makelloses für den vierfachen bis zehnfachen Preis? Oder in welchen Abständen soll er suchen, bis es mal angeboten wird? Alle 2 Wochen .... ? Das mute ich keinem Buchhändler zu.

Ich spreche nicht von Büchern, die seit kurzem vergriffen sind (modernes Antiqariat) und / oder gerade verramscht werden, sondern vor allem z.B. von Bestimmungsbüchern, die schon länger vergriffen sind, oder auch entsprechende Fachliteratur.
Der Zeitaufwand, den auch der Buchhändler hat, ist im Preis, den er weitergibt, wohl kaum enthalten. Das bischen Rabatt, das er vom Lieferanten bekommt, dem genauso kleinen Antiquar, reißt das auch nicht raus, wenn der Preis nicht sehr hoch ist.

Die kleinen Buchhandlungen machen doch zu, weil ganz normale Verlagsproduktion über Amazon bestellt wird, nicht wegen den exotischen Büchern (antiquarische Bücher, Bücher außerhalb des Buchhandels von Vereinen, Instituten, Behörden).

Viele Grüße
Lothar

1. Ergänzung:
Die Plattform ZVAB, eigentlich die Plattform der deutschen Antiquare, wurde 2011 von AbeBooks und damit von Amazon übernommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zentrales ... %C3%BCcher
Inzwischen wurden auch die technischen Plattformen zusammengeführt. Der Verkauf erfolgt durch die Antiquariate, die wie bei allen Plattformen Gebühren für die Präsentation ihrer Titel und für die Verkäufe abführen müssen.

Als Reaktion darauf wurde eine andere Platform eingericht:
- antiquariat.de
http://www.antiquariat.de/

Die ergänze ich noch oben.


2. Ergänzung: Beispiele
Ich hatte vor 3 Jahren das folgende Buch gesucht:

Egon Horak, Röhrlinge und Blätterpilze in Europa. Spektrum Akademischer Verlag / Elsevier 2005.
Zwei Angebote damals, in der Preisklasse wie derzeit noch: ca 350 Euro (Softcover) bzw. ca 250 Euro (gebunden), beide vom gleichen Antiquaritat auf allen Plattformen. Womöglich dieselben Exemplare wie damals.
Neupreis war 2005: 40 Euro.
Mit immer wieder mal nachschauen habe ich es in etwa zum Neupreis bekommen.

Außerdem hatte ich den Band 2 "Nichtblätterpilze" vom "Handbuch für Pilzfreunde" (Jena: G. Fischer, später auch Stuttgart: G. Fischer). Das Handbuch besteht aus 6 Bänden, die in unterschiedlichen Auflagen unabhängig voneinander veröffentlicht wurden. Der genannte Band wurde damals nur selten angeboten, die meisten Treffer bei der Suche nach "Handbuch für Pilzfreunde" beziehen sich auf andere Bände oder nicht die neueste Auflage. Die Bandaufführungen sind Augenpulver. Das würde ich niemand anders zumuten, da durchzusteigen. Irgendwann hatte ich dann den gesuchten Band bekommen, auch wenn es eine Weile gedauert hat. Preis: zwischen 20 - 30 Euro.

Das sind Bestellungen, die ich einem Buchhändler nicht zumuten würde.
Zuletzt geändert von Vogelsberger am 13.07.2015, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Anagallis
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Re: Literatur zu Pflanzengesellschaften

Beitrag von Anagallis » 13.07.2015, 22:37

Vogelsberger hat geschrieben:Schön für Dich, Anagallis, dass Du noch eine solche Buchhandlung vor Ort hast. Das ist alles andere als selbstverständlich.
Ach komm, Buchhandlungen gibt es auch noch im ländlichen Raum genug, man muß nur die Augen aufmachen oder ins Branchenbuch gucken und bereit sein, auch mal fünf Minuten Umweg zu fahren, um die Bücher abzuholen.
Oder in welchen Abständen soll er suchen, bis es mal angeboten wird? Alle 2 Wochen .... ? Das mute ich keinem Buchhändler zu.
Wieso? Das ist doch deren Geschäft. Die werden schon ihre Werkzeuge für solche Recherchen haben.
Ich spreche nicht von Büchern, die seit kurzem vergriffen sind (modernes Antiqariat) und / oder gerade verramscht werden, sondern vor allem z.B. von Bestimmungsbüchern, die schon länger vergriffen sind, oder auch entsprechende Fachliteratur.
Ich auch. Das ist denen im Endeffekt egal. Buch ist Buch; komplizierter wird es erst, wenn's keine ISBN hat.
Der Zeitaufwand, den auch der Buchhändler hat, ist im Preis, den er weitergibt, wohl kaum enthalten.
Na und? Sonst hocken die in ihrem Laden und haben nix zu tun und auch keinen Umsatz. Ist ja nicht so, daß die Kundschaft in Buchhandlungen schlangesteht.
Die kleinen Buchhandlungen machen doch zu, weil ganz normale Verlagsproduktion über Amazon bestellt wird, nicht wegen den exotischen Büchern (antiquarische Bücher, Bücher außerhalb des Buchhandels von Vereinen, Instituten, Behörden).
Jedenfalls machen die nicht zu, weil ich beim Onlineramschladen kaufte (was ich nicht tue), und auch nicht, weil ich bei denen antiquarisch Bücher bestelle. Auf meine (kleine) Buchhandlung lasse ich nix kommen, und die nehmen gerne jeden Auftrag an, auch wenn ich für die Recherche zu faul bin- und beide Seiten profitieren davon (sie: Umsatz, ich: Zeitersparnis).

Ich verstehe es nicht, warum die Leute Bücher im Netz kaufen. Es ist unbequem (komplizierte Bestellung (Formulare ausfüllen), Zahlung und Lieferung, man muß selbst recherchieren und zu Hause sein, um das Paket anzunehmen, Buchhandlung: Bargeld, Anruf, Abholung zu normalen Geschäftszeiten, gerne auch Versand), dauert lange bis die Bücher da sind (Buchhandlung: normalerweise ein Tag), und teuer (Porto), jedenfalls für Bücher aus Deutschland (Buchpreisbindung). Sie sammeln nicht meine Daten, schütten mich nicht mit Reklame voll, bezahlen ihre Mitarbeiter anständig und rufen gegebenenfalls beim Verlag an und erkundigen sich über die neuesten, noch lieferbare oder baldige neue Editionen, nehmen Bestellungen per Telefon, Anrufbeantworter, elektronischer Post, per Brief oder persönlich an, verlangen keine Vorkasse usw. :D

Ich kann's nur jedem empfehlen, das mal auszuprobieren. Die Buchhandlungen brauchen sich hinter den Möglichkeiten der Bestellung im Netz wahrlich nicht zu verstecken.

D.
D.

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