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Reseda luteola im Trockenen unter der Autobahnbrücke???

Wer eine Wildpflanze aus Europa bestimmt haben möchte, kann hier eine Bestimmungsanfrage dazu stellen.

Moderatoren: akw, Jule

Forumsregeln
1. Bildanhänge für Themen und neue Beiträge dürfen nicht größer als 800 x 600 sein, ansonsten funktioniert der Upload nicht!

2. Bitte zu jeder Anfrage einen Fundort (Land,Stadt, Umgebung, Habitat etc.) und Funddatum angeben
3. Bitte nicht mehr als 3 Pflanzen pro Thema anfragen (wird sonst unübersichtlich)
4. Herbarium-Anfragen von Schülern und Studenten werden NUR noch mit eigenen Bestimmungsversuchen akzeptiert - Sonst Löschung des Beitrages

TIPP: Je mehr Detailbilder ihr von einer Pflanze zeigt, also zum Beispiel Gesamtaufnahme der Pflanze, Blatt + Blüte von oben und unten, Stängel unten + oben, Früchte oder weiteres, desto größer ist der Bestimmungserfolg und die Artansprache hier im Forum.
Weiterhin viel Spass im Forum :)
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ChrisDO44229
Beiträge: 11
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Reseda luteola im Trockenen unter der Autobahnbrücke???

Beitrag von ChrisDO44229 » 25.08.2020, 17:46

reseda 1.jpg
reseda 1.jpg (136.37 KiB) 218 mal betrachtet
reseda 2.jpg
reseda 2.jpg (146.23 KiB) 218 mal betrachtet
Ich habe noch nie Färber-Wau "im wahren Leben" gesehen - daher die Frage zur Vergewisserung. Der Standort ist wirklich ganz trocken - die Wilden Karden, die es dahin verschlagen hat, sind nicht größer als etwa hüfthoch geworden, und selbst das Schmalblättrige Greiskraut als typisches Fernstraßenbegleitkraut ist ausgesprochen klein geblieben...

Kraichgauer
Beiträge: 2323
Registriert: 09.10.2016, 11:01

Re: Reseda luteola im Trockenen unter der Autobahnbrücke???

Beitrag von Kraichgauer » 25.08.2020, 22:11

Reseda luteola hält auch die Bedingungen auf dem Autobahnmittelstreifen problemlos aus, da wird so ein bisschen Waldtrockenheit auch nicht schaden.

Gruß MIchael

ChrisDO44229
Beiträge: 11
Registriert: 03.08.2020, 22:51

Re: Reseda luteola im Trockenen unter der Autobahnbrücke???

Beitrag von ChrisDO44229 » 26.08.2020, 21:54

Vielen Dank! Mich hatte irritiert, daß sämtliche Exemplare (in Summe mind. 20) ausgerechnet mitten unter den Fahrbahnen der A45 wuchsen, wo der Boden wirklich komplett ausgedörrt wirkte. Mittlerweile ist mir allerdings auch bewußt geworden, daß links und rechts von der Autobahnbrücke der Boden so feucht ist, daß auch Impatiens noli-tangere geeignete Bedingungen findet (und nicht nur das sonst in diesem Waldstück allgegenwärtige Impatiens parviflora, das ja in seinen Ansprüchen wohl weniger anspruchsvoll ist). So daß wahrscheinlich in ein paar zig cm Bodentiefe auch unter der Brücke genug Feuchtigkeit im Boden vorhanden ist. Für die kurzen Wurzeln der Gräser reicht es nicht (die sind verdorrt), aber für tieferwurzelnde Kräuter wohl.

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