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Zungen-Hahnenfuß - Ranunculus lingua

Wer eine Wildpflanze aus Europa bestimmt haben möchte, kann hier eine Bestimmungsanfrage dazu stellen.

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TIPP: Je mehr Detailbilder ihr von einer Pflanze zeigt, also zum Beispiel Gesamtaufnahme der Pflanze, Blatt + Blüte von oben und unten, Stängel unten + oben, Früchte oder weiteres, desto größer ist der Bestimmungserfolg und die Artansprache hier im Forum.
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Botanica
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Zungen-Hahnenfuß - Ranunculus lingua

Beitrag von Botanica » 02.08.2020, 17:18

Hallo zusammen,

ich war heute in der Umgebung von Köln in einem NSG unterwegs und kam zu einem weitgehend ausgetrockneten Teich mitten in dem Teich eine sehr großflächige Ansammlung von Iris pseudacorus, der Sumpf-Schwertlilie.
Inmitten der Ansammlung der Schwertlilien habe ich einen großen Bestand an Zungen-Hahnenfuß - Ranunculus lingua, gefunden, prächtige Pflanzen, ca 1,20 - 1,40 m hoch, mit Blüten die locker 3 cm erreichen.

Diese Pflanzen sind bei einem höheren Wasserstand nahezu nihct zu entdecken, da sie durch die Belaubung der die Schwertlilien abgecshirmt werden.

Viele Grüße

Harry
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Ich denke, also bin ich

Garibaldi
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Re: Zungen-Hahnenfuß - Ranunculus lingua

Beitrag von Garibaldi » 02.08.2020, 17:41

Bei Zungenhahnefuß bin ich mir nie sicher, ob ein Gartenteichliebhaber da seine Finger im Spiel gehabt hat und die Pflanzen angesiedelt hat. Ich habe in den Brandenburger Naturschutzgebien bereits Nymphoides pelata, Hippuris vulgaris und Trapa natans gefunden, alles angesiedelt. Einen größeren natürlichen Bestand an Zungenhahnenfuß gab es dieses Jahr in einem Naturschutzgebiet bei Berlin zu bewundern: viewtopic.php?f=2&t=44264&p=168734&hili ... ua#p168734, jeweils leider nur die andere Bachseite, nur einzelne Pflanzen da, wo ich dran gekommen bin. Aber da frage ich mich auch, warum die Pflanze so selten sein soll, sie wächst hier in dem Naturschutzgebiet bei Berlin in sehr großen Beständen im Uferbereich.

Botanica
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Re: Zungen-Hahnenfuß - Ranunculus lingua

Beitrag von Botanica » 02.08.2020, 18:15

Hallo Garibaldi,

Ranunculus lingua ist bei uns i8m Raum Köln, Bonn und Siebengebirge ziemlich selten.
Von den wenigen Standorten kenne ich nur ein Tewil, aber die ich kenne haben enes gemeinsam. Man sieht die Pflanzen normalerweise nie. Sie sind umgeben von hohem Schilf, Röhricht oder wie in diesem Fall Schwertlilien. (Das muss für andere Standorte natürlich nicht gelten, ist mir nur hier im Köln Bonner Raum aufgefallen.

Normalerweise bei höherem Wasserstand kommt man da gar nicht ran, es sei denn mit Anglerstiefeln (nebenbei bemerkt: ein schweißtreibendesGeschäft). Aber nach mehreren Trockenjahren bietet sich dann und wann die Gelegenheit. Eine Ansalbung kann man nie ausschließen, aber warum sollte jemand so beschwerliche Arbeit tun um eine Pflanze anzusalben, die dem Betrachter normalerweise verborgen bliebt?

Wenn solche Pflanzen an exponierten Stellen auftauchen, dann kann man das Werk einesw "Naturfreudes" eher vermuten

Viele Grüße

Harry
Ich denke, also bin ich

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