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Schotendotter (Erysimum x marshallii Bois.)?

Wer eine Wildpflanze aus Europa bestimmt haben möchte, kann hier eine Bestimmungsanfrage dazu stellen.

Moderatoren: akw, Jule

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2. Bitte zu jeder Anfrage einen Fundort (Land,Stadt, Umgebung, Habitat etc.) und Funddatum angeben
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TIPP: Je mehr Detailbilder ihr von einer Pflanze zeigt, also zum Beispiel Gesamtaufnahme der Pflanze, Blatt + Blüte von oben und unten, Stängel unten + oben, Früchte oder weiteres, desto größer ist der Bestimmungserfolg und die Artansprache hier im Forum.
Weiterhin viel Spass im Forum :)
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lehic
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Schotendotter (Erysimum x marshallii Bois.)?

Beitrag von lehic » 27.04.2019, 10:10

Hallo Pflanzenfreunde,

hier habe ich mich anhand von www.blumeninschwaben.de in Richtung Schotendotter (Erysimum x marshallii Bois.) entlanggehangelt. Stimmt das?

Scheint ja gar keine Wildpflanze zu sein. Gefunden hab ich sie aber an einem Feldrand in den Niederlanden, weitab von irgendwelchen Ziergärten.


Vielen Dank für Bestätigung oder gegenteilige Meinungen

Christian
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jake001
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Re: Schotendotter (Erysimum x marshallii Bois.)?

Beitrag von jake001 » 27.04.2019, 10:33

Ich hatte sowas beiläufig immer als Goldlack angesprochen, ohne mich zu sehr mit der Gattung auszukennen.
Vlt kann mich da jmd aufklären ... bei Blumen in Schwaben würde ich mich im Bestimmungsgang auch für Erysimum x marshallii entscheiden.

norbert griebl
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Re: Schotendotter (Erysimum x marshallii Bois.)?

Beitrag von norbert griebl » 29.04.2019, 09:05

Liebes Forum!
Der seit dem Jahr 1846 in Gartenkultur befindliche Orange Schöterich, Erysimum ×marshallii, eine Hybride aus gärtnerischer Zucht, möglicherweise aus Erysimum decumbens und E. perofskianum entstanden, wird oft als Zierpflanze kultiviert und verwildert vereinzelt, so bei Holzhausen, Schweinfurt-Rothof und Breitengüßbach in Bayern (MEIEROTT 2008), Mistelbach in Niederösterreich (STÖHR & al. 2006), Oberndorf und Kuchl in Salzburg (SCHRÖCK & al. 2004), Neufisching bei Zeltweg in der Steiermark (ESSL & RABITSCH 2002), Tösens in Nordtirol, Bludenz in Vorarlberg (POLATSCHEK 1999) und in Zürich (LANDOLT 2001).

LG
Norbert

Quellen:
ESSL F. & RABITSCH W. (2002): Neobiota in Österreich. – Wien, Umweltbundesamt; 432 S.
LANDOLT E. (2001): Flora der Stadt Zürich (1984–1998) Band 1 – Springer Verlag Basel. 711 S.
MEIEROTT L. (2008): Flora der Haßberge und des Grabfeldes – Neue Flora von Schweifurt. 2 Bände, IHW-Verlag, Eching.
POLATSCHEK A. (1999): Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg, Band 2. Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, 1077 S.
SCHRÖCK C., STÖHR O., GEWOLF S., EICHBERGER C,. NOWOTNY G., MAYR A. & PILSL P. (2004): Beiträge zur Adventivflora von Salzburg I. — Sauteria 13: 221–237.
STÖHR O., WITTMANN. H., SCHRÖCK C., ESSL F., BRANDSTÄTTER G., HOHLA M., NIEDERBICHLER C. & KAISER R. (2006): Beiträge zur Flora von Österreich – Neilreichia 4: 139–190.
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